Feedback jeder Art Über die Sehnsucht

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  • Tulpe
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Es ist zu jeder Zeit,
ein unstillbares Drängen,
aus der Verborgenheit
in bittersüßen Klängen.
 
Sie weitet mir das Herz,
drückt meine Seele aus, 
es ist der süße Schmerz
in meinem kleinen Haus.
 
Liebe, Heimat, Trauer, 
ein schmerzliches Verlangen
und wohlig schöner Schauer,
im Hoffen und im Bangen.
 
Es ist ein ewig Sehnen,
so hoffend und doch schwer,
mag weit hinaus sich dehnen,
in mir da bleibt es leer.
 
Die Sehnsucht die ich meine,
in meinem kleinen Sein,
das ist nur diese eine,
ich wär so gern daheim. 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Hei Caro,
 
Sehr hübsch, die sehnsuchtsvolle Stimmung kommt gut rüber.
 
Gibt es einen Grund, dass sich die Zeilen 1 und 3 in den ersten beiden Strophen noch nicht reimen, später aber schon?
So wirkt es, als hättest du am Anfang noch nicht recht gewusst, wo's hingehn soll mit dem Gedicht, und so gegen Mitte hast du dich dann "eingedichtet", und es geht müheloser weiter.
 
Schönen Gruß:
Uwe
 
 
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Hallo Uwe 
Danke fürs Feedback 
Es gibt keinen Grund dafür, dass sich die zwei Zeilen nicht reimen. Es ist mir nur nicht aufgefallen. Ich schau mal. 
 
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Dann der Rhythmus, wenn du darauf Wert legst: Manchmal 1. Silbe betont, meist die 2.
Nicht immer ganz einfach für den Leser, der das ja noch nicht weiß.
 
LG Uwe
 
 
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Schreibe doch bitte mal ein Beispiel.
 
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Du hast es, mit dem anderen zusammen, schon repariert!
Meine Anmerkung stimmt nur noch an 1 Stelle:
 
Liebe, Heimat, Trauer ...
 
= 1. Silbe betont.
Überall sonst: 2. Silbe betont.
 
Ich glaube aber, hier kannst du es wegen der natürlichen Wortbetonung so lassen, wie es ist. Kein Mensch/Leser käme auf die Idee, "Liebe" woanders als auf der 1. Silbe zu betonen.
 
Mir persönlich gefällt natürlich der Reim "Herz - Schmerz" nicht, das hatten wir ja schon mal.
Wenn er dir nichts ausmacht: okay, das ist das Wichtigste.
 
Ansonsten liest es sich nun recht harmonisch, finde ich.
 
LG Uwe
 
P.S. Naja, den Schluss verstehe ich nicht so recht, aber das liegt eventuell an mir.
Für mich wäre etwa schlüssiger:
 
Wie gern wär ich daheim!
 
(Wobei wir in jedem Fall lässig ignorieren, dass "Sein" und "daheim" eigenlich kein Reim ist. Was mich hier jedoch nicht stört.)
 
P.P.S
"aus der Verborgenheit" fände ich in der 3. Zeile eine Spur schöner, um 2x "in" hintereinander zu vermeiden. Aber vielleicht willst du das 2x "in"  ja gerade so haben, dann ist's auch okay.
 
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Danke für die Tipps 😀 Habe sie beherzigt.
LG Caro 
 
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Sehr schöne und sehnsuchtsvolle Zeilen nach dem Daheim hast Du hier geschrieben, liebe Tulpe. 
 
Liebe Grüße Juls
 
  • Tulpe
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