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In eine Hand gelegt: Die Schritte, Atmen
Schritte, Weinen.
Fast nur noch Rand, doch selbst die Mitte
wird zum Lahmen
in den Beinen.

Die Hand ganz fest zur Faust geballt,
die Hand droht in den Wind.
Das ganze Land ist ohne Halt.
Das blanke Waisenkind

-,stürzt sich ins Dunkel schwarzer Räume,
die Heimatbrust aus Meeresschaum.
Die Gischt selbst schwarz und ihre Säume,
irren wie Schatten durch den Raum.

Wohin die Nacht hier irrt weiß keiner.
Ist alles Reise, kreisen, Reise
-Hoffnung--
(die an Verzweiflung bricht)
Der letzte Schrei dunkelt ganz leise.
Das Meer rauscht selbst in
schwarzer Gischt.

Da ist ein Licht.
Dann ist es
nicht.
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Autor
Registriert
14.06.20
Beiträge
1.071
Den Gedicht wirkt auf mich etwas rätselhaft, lieber Dio. Es bleibt im Unklaren darüber, um was es eigentlich geht. Als Stimmung nehme ich Ungewissheit und Verzweiflung wahr, vielleicht eine Land im Krieg, eine bedrohlichen Siuation. Auch eine Seefahrt ins Ungewisse, umgeben von Ängsten und Vorurteilen in den Köpfen der Teilnehmer passt ganz gut in die Stimmung.
Vielleicht sollte es vage bleiben, wie der Charakter, den das Gedicht ausdrückt. Wenn das deine Absicht war, ist es wirklich gut gelungen, aber wirklich anspruchsvoll. Soweit meine Gedanken dazu...
Alles Gute und bis bald - VLG
Peter
 
  • Ponorist
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