Hallo Lina,
Ich hab dir unten mal kurz "geixt".
Das Kinderlachen draußen
im Garten vor dem Haus
vergnügtes Rennen, Raufen
ich schau zum Fenster raus.
Erfreue mich am Leben
der kleinen, frohen Jungen
und würde alles geben
dass (damit) sie nie verstummen.
Und wenn im Leben später
die Arbeit ruft und schreit
sie selbst sind dann die Väter
mit nur noch wenig Zeit.
Doch solln sie statt zu stressen
dem ganzen hier und da
das Lachen nicht vergessen
denn nur so bleibts Leben wunderbar.
Metrisch auffällig sind nur zwei Verse, nämlich der letzte in der zweiten Strophe und der allerletzte im Gedicht, der ist extra lang, und vorne in der Betonung eigentlich fast beliebig, was bei vier Silben hintereinander nicht gut ist.
Wenn mal drei Silben hintereinander mehr oder weniger unbetont sind, stört das im Jambus nicht.
Für Strophe 2 würde ein "damit" z.B. das Problem lösen.
In der Abschlussstrophe empfehle ich dir eine Methode, die ich selbst oft anwende. Dreh das Problem mal um: schreibe den letzten Vers so wie du ihn gerne hättest - irgendwo vorne mal ein zweisilbiges Wort (wegen der eindeutigen Betonung) und hinten das Wort das dir dort richtig passend erscheint, und suche dann für die zweite Zeile ein Lösung, die sich reimt. Mit etwas hin und her findet man dann schon etwas.
Jedenfalls ist der letzte Vers eines Gedichtes oder einer Strophe sehr auffällig; der soll nicht reimgezwungen wirken;-).
LG Lé.