Feedback jeder Art Vermessenheit? (Ein Herbstgedicht)

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  • Leontin Rau
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Mir geht’s inzwischen besser
Als dem Psychiater,
Mein Leiden liegt darin,
Dass ich nicht willens bin
Auch nur ein Gramm zu leiden.
 
Ich will Tage, die wie Kirchen
Zu Erntedank geschmückt sind,
Mit Sonnenblumen und Sommerfülle,
Ich will nur noch Frauen,
Die untenrum nach Quitte riechen,
Rein sein wie Septemberblau.
 
In solchen Fällen kommt der Teufel
Und eröffnet dir mit strenger Miene:
„Mein Herr, Sie müssen in die Lehre
In das Bierzelt dieser Welt!“
Und das nennt sich dann
              Spiritualität! -
 Und du denkst: wie schade!
 
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Hallo Leontin Rau,
immer wieder erstaune ich über die Möglichkeiten der Lyrik.
Vielleicht gibt es so viel Lyrik, wie es Menschen gibt. Auf jeden Fall, die Möglichkeiten scheinen unerschöpflich zu sein.
Liebe Grüße
Carlos
 
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Hallo Leontin,
ein Spitzentext in seiner Originalität und zudem eine sehr amüsante dritte Strophe!
Äußerst gerne gelesen!
 
Grüßend Freiform
 
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Hallo Carlos
 
Ja, da bin ich auch überzeugt, dass es soviel Lyrik gibt wie Menschen. Und wenn alle ihr genuines Lied ausdrücken können ergibt sich daraus vielleicht ein einziges grosses Lied. Deswegen sollten wir aufeinander aufpassen, damit niemand verloren geht.
 
Liebe Grüsse
 
Leontin
Hallo Freiform
 
Vielen Dank! Die dritte Strophe war mir auch ein Vergnügen
 
Liebe Grüsse
 
Leontin
 
  • Leontin Rau
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