Nur Kommentar wachsen und werden

  • Ersteller Ersteller Jonna
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J

Jonna

Gast
Frühwehn
 
Die Kinderstimme hat
die Unschuld früh verlor´n.
Zu viel erlebt, zu viel gesehen.
 
Das Lachen klingt ganz hoch
sticht schmerzend - mittendrin.
 
Augen wandern suchend.
flehen etwas Zartheit nur,
ein sachtes Streicheln, etwas Halt.
 
Es spürt sich nicht,
tappt stoßend am Alltagssein
sehnend sich am Du.
Öffne deine Arme
lad´ mich ein zu dir.
Ein Ort, an dem ich schreien kann.
 
Wo das Schwere, Grobe
sich befreien darf,
bis alles ausgeweint.
 
Bitte lass' nicht los, wenn alles leer
und die Müdigkeit mich trifft.
 
Im Traum da kommen Farben
die sich sacht in Lungen füll´n.
Klingend sich verweben,
mit dem Duft vom Sein.
 
Schwaches Pochen spürbar wird
das mein Herz dem Leben schenkt.
 
Autorin
Registriert
26.09.18
Beiträge
1.428
Hallo Jonna,
herzlich willkommen hier im Poetenforum.
 
Du kommst gleich mit "schwerer Kost" herein.
Es ist für mich das traurigste auf der Welt, wenn Kinder in irgendeiner Form geschädigt oder missbraucht werden.
Die meisten kleinen Seelen erholen sich ein Lebenlang nicht mehr davon.
 
Danke für das Aufgreifen des Themas und viel Spaß im Forum
lieben Gruß
alter Wein
 
  • Alter Wein
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