Hallo Lina,
Vielen Dank für deinen Kommentar.
Wie kommt man nur auf solche Gedanken, lieber
@Rudolf Junginger?
Da ergibt sich manches von selbst, wenn man versucht dem Sinn der Worten und der Redewendungen ein bisschen tiefer auf den Grund zu gehen, sie kritisch hinterfrägt und auf die Goldwaage legt, bevor man sie für bare Münze nimmt. Anhand des vielzitierten Zen-Spruchs "der Weg ist das Ziel" lässt sich das eigentlich sehr einfach veranschaulichen, denn die darin ausgedrückte, auf Ausgeglichenheit ausgerichtete Lebensanschauung, will uns eben den Druck, das Gewicht und den Stress von den Schultern nehmen, den uns ein streng ziel-, ergebnis-, termin- und damit rein geschwindigkeitsorientierer Lebenweg aufbürdet. Ohne die Angst den Anforderungen nicht genügen zu können oder zu versagen - sprich man kann auf einem Weg der sich bereits als Ziel genügt, weder in die falsche Richtung gehen, noch im negativen Sinne auf der Strecke bleiben, weil man dort ja sowieso hin will - geht man schlicht unbeschwerter, kommt damit letzten Endes weiter und hat dazuhin noch Zeit, die Blumen am Wegesrand des Lebens zu bewundern. So sehe ich das.
Liebe Grüße
Rudolf