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  • S. Athmos Welakis
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Autorin
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10.08.20
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4.040
Der Mond und die Sonne
haben sich verschworen
mir blutet der Schmerz
aus all meinen Poren
ich kann nicht mehr wachen
mag nicht mehr schlafen
das Sehnen nach Liebe
ist in mich gefahren
 
Ich bin einst geflogen
fiel aus allen Wolken
Gefühle erfroren
die mich wärmen sollten
doch diese Gefühle
lassen sich nicht verhandeln
du kommst nicht zurück
den Schmerz zu verwandeln
so bleib ich die Kühle
die unnahbar scheint
der ein Leben gefiele
das ich uns erträumt
 
 
Autor
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2.171
Hallo @Darkjuls
 
Ein Leben ohne Liebe ist öd und leer. Doch die Liebe ist flüchtig wie ein scheues Tier und zurück bleiben der Schmerz und die Sehnsucht. 
Leicht begeht man den Fehler, sich der Liebe zu verschließen, aus Angst vor Verletzung. 
 
Schön von dir getextet, gefällt mir. 
 
LG Teddybär 
 
Autorin
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05.01.24
Beiträge
205
Hallo Juls,
dein Gedicht wirkt auf mich sehr stimmig, bis zu den letzten vier Zeilen.
2x8 Zeilen und dann findet ein `Bruch` statt, im Fluss des Gedichtes,
denn du fügst noch einmal 4 Zeilen dazu:
 
so bleib ich die Kühle


die unnahbar scheint


der ein Leben gefiele


das ich uns erträumt
 
Hier spielen sich die aktuellen Entwicklungen des LI. ab. (zumindest ist das mein Eindruck)
Hast du diese Veränderung im Zeilenfluss bewusst gewählt oder hat es sich intuitiv so ergeben?  
     Das LI scheint noch nicht wirklich festgelegt zu sein, dass sie die Kühle bleibt, denn du gesellst ihr die Träume zu. Als Leserin spinne ich Gedanken, wie das LI diese vier Zeilen einmal umschreiben wird.
Danke fürs Teilen, deines Gedichtes.
 
LG Lydia
 
Registriert
04.05.23
Beiträge
287
Hi Julie,
 
das ist ein trauriges Gedicht. Wenn sich das LI dann aus den erfrorenen Gefühlen einen Fallschirm baut, um nicht mehr aus allen Wolken zu fallen, verwandelt es sich in die unnahbar scheinende Kühle, die nicht mehr fliegen kann. Das ist bitter. Ist das der Lauf der Zeit?
 
Liebe Grüße,
Athmos
 
  • S. Athmos Welakis
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