Feedback jeder Art weltenbummler

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weltenbummler

pocht die ferne lauter schnüre ich mein bündel
lade heimat in den hippocampus abschied ist nicht
mein ding bin weg schicke karten aus terra incognita

auf der suche nach neuen küsten vertraue ich dem
sternenkompass folge colorverglast handelspassagen
zahle mit bitcoins glasperlen will heute keiner mehr

um die sprache des meeres zu verstehen musst du
muscheln als ohren haben und willst du seine größe
ermessen helfen seesterne den blick zu weiten

 

weltenbummler.mp4
 

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ehemaliger Autor
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...und doch ist es Erinnerung,
die weggespült in feinen Sand
um mit der nächsten Woge
wieder anzulanden...
 
Autorin
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um die sprache des meeres zu verstehen musst du
muscheln als ohren haben und willst du seine größe
ermessen helfen seesterne den blick zu weiten
Hallo, Perry
dein Gedicht finde ich total gut, aber allein diese Aussage hätte für mich schon gereicht um es genial zu befinden.
LG sendet Pegasus
 
Autor
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Sehr schön dein Gedicht lieber Perry.  
 
Pegasus hat die letzte Strophe hervorgehoben, und das würde ich auch tun. 
 
Die zwei vorhergehende Strophen sind auch sehr gut.
 
Nur, 
ich finde, 
die dritte Strophe ist ein zu großer Sprung, es hat wenig mit dem Diskurs zu tun. 
Wie gesagt: Ein Gedicht, ein einströphiges Gedicht für sich.
 
Autor
Registriert
23.08.08
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Hallo Uschi,
ja manchmal will man in der Ferne neben Neuem auch Erinnerungen wiederentdecken.
Danke fürs Hineinfühlen und LG
Perry

Hallo Pegasus,
ja der Schlussvers bringt es auf den Punkt, man muss die Welt nicht durch colorverglaste Scheiben von Autos oder Kreuzfahrtschiffen etc. betrachten, um die vielfältigen Wunder der Natur zu erkennen.
Danke fürs Gefallen und LG
Perry

Hallo Carlos,
klar könnte der letzte Vers auch für sich allein stehen, aber ich erzähle in meinen Terzetten eben auch gern kleine Geschichten darum herum. 😉
Danke fürs konstruktive Feedback und LG
Perry
 
 
  • Perry
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