Wert des Lebens

  • Cheti
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05.08.18
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Sticht der Wert des Lebens
glänzend rein in seiner Waage
auf hochgestapelt Toten Spiegeln
singt die Amsel fröhlich weiter
 
und aus rosten Münder
frisst es Fragen in sich selbst
und suggeriert gestopftem Schweines
Produktives: Linear
 
Illusion tanzt niemals nackt
gewissenhaft verschleiern Huren
zählen mannigfaltig treu
Reste aus dem Schweinetrog
 
und zirkuliert des Schimmers Volle
Gibts dem Alten Seelenvieh
eloquent den Peitschenhieb
 
sodass verhurte Schritte zählen
während es im Kreise wandert
Das halb erschlagne Schwein betrauernd
 
Im nIemandsland, wo Niemand lacht
steht fern des Lebens, auf dem Schilde
Nur der Weg so ungeschlachtet
 
Heim
findet jeder selbst
 
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Hallo D-SILVER,
 
ein interessantes Konstrukt aus Metaphern und Vergleichen. Ich würde es am liebsten ein paar Germanistik-Studenten vorlegen. Die Interpretationen würden mich brennend interessieren. Ich selbst muss zugeben, kann recht wenig daraus ziehen. Auch in der Philosophenrunde sollte man ein gutes Maß an den genannten Stilmitteln finden. Ein Gedicht, das den Inhalt jedes Verses so sehr verschleiert, dass man ihn nicht mehr entschlüsseln kann, beraubt sich irgendwie selbst seines Zweckes...
 
Aber vielleicht kann mir ja jemand doch einen Schlüssel reichen.
 
LG Cheti
 
  • Cheti
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