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  • sofakatze
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WIR, DIE ALTEN ​
(vom lyrischen WIR gedichtet) ​
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Pflichtigkeit und Wichtigkeit​
sind schon lange, lange her​
Scheinbar keiner braucht uns Alte mehr​
Mit Gebrechen und Krankheiten​
quälen wir uns so sehr​
Und es werden immer, immer mehr​
Das Leben fällt schwerer, schwer, sehr schwer​
Freude, Hoffnung und Kraft waren gestern​
Wir spüren, wie die Jüngeren über uns lästern​
Wir sind nicht schnelle, ​
finden uns als wackelige Auslaufmodelle​
stets an allerletzter Stelle​
Wir, die Alten, können uns nicht entfalten, ​
da wir uns gerade so am Leben erhalten​
Nicht alle von uns sind schon dumm​
Wir bleiben jedoch notgedrungen stumm​
Denn Alter stört, niemand auf uns hört, ​
was nicht einen der Jüngeren empört​
Stephan Wannovius, Dalian, Nordostchina, 28/05/24 und 26/06/24​
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Autor
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An @Wannovius Lieber Stephan, uns Alte hast du sehr gut skizziert. Wenn man im Hamsterrad der Erwerbstätigen nicht mehr mitläuft, ist man auf dem Abstellgleis. Aber wir werden immer mehr, die Bevölkerung wird immer älter. Das wird noch zum Problem. 
 
LG Teddybär 
 
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@Teddybär Lieber Herbert, ich danke dir für deinen verständnisvollen Kommentar und das Like. Ja, wir werden immer mehr. 
China ist in Sachen Alterung bald das neue Japan. Europa ist es sowieso. Selbst Italien ist das Gegenteil von früher - statt Bambini die dank Bertoli Olivenöl Uralten im Dorf ohne Kinder. 
LG Stephan
Hallo @sofakatze, danke für dein Antwortgedicht. Ja, Alt und Jung klagen beide - ein deutsche Untugend. Sie sollten sich wirklich zusammen tun und Neues wagen. LG Stephan
 
 
 
 
Autorin
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es scheint, die klagen eines alten
sind denen jungen nah verwandt
das leben selbst sich zu gestalten
liegt auch für sie in fremder hand
und ungehört, was sie verkünden
was gilt schon, was ein kinde spricht
egal, ob die ideen zünden
es bleibt der scheffel überm licht
vielleicht wenn beide, statt zu klagen
sich offen gegenüber stehn
und miteinander neues wagen
wird künftig niemand übersehn 
 
:smile:
 
 
 
 
  • sofakatze
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