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  • Bernd Tunn - Tetje
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Aufkommender Wind wehte durch die graue Dämmerung. Baumkronen bewegten sich im aufgezwungenen Rhythmus mit.
Hin und wieder schaffte der Himmel, seine blaue Farbe trotz stürmischer Widerstände zum Blinzeln zu bringen.
Aus dem nahe gelegenen Dorf bellte ein Hund.
Es wirkte alles normal.
Doch dann brach es los...
Der Wind der sich immer mehr zum Orkan aufbaute, drückte eine bedrohliche Atmosphäre vor sich her.
Er fraß sich eine Schneise durch Wald und Flur und lehrte Menschen und Tieren Demut.
Nach einer gefühlten Zeit entwich der Wüterich! Einfach so.
Die Schreie der Menschen und die Laute der Tiere verloren sich in eine seltsame Stille.
Alles wirkte wie eine Warnung...

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© Bernd Tunn-Tetje
 
Autorin
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Hallo Bernd,
 
als vor ca. 16 Jahren dieser Orkan über Dtld. brauste, hab ich ihn ähnlich erlebt im "Sich-Aufbauen".
 
Er wütete dann über Stunden und riß tiefe Schneisen in die Wälder.
 
An einer Stelle waren gefühlt 200 Bäume umgeschmissen. Die Atmosphäre dort war unglaublich intensiv -- ich wurde von Trauer eingehüllt, damals.
 
Viele Grüße
 
Sternenherz
 
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Wenn die Natur losbricht lieber @bernd tunn - tetje, dann wird der Mensch immer kleiner und kleiner. Sehr anschaulich dargelegt und mit Worten umgesetzt. Das Traurige daran, dass es Realität ist und immer mehr wird. Die Stille nach den Schreien hinterlassen tiefe Spuren auf dieser Welt.
LG Sonja
 
  • Bernd Tunn - Tetje
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