Nur Kommentar Zen

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 ​
Zen
 ​
Ich habe Dinge gesehen,​
groß, in gleißendem Lichte,​
die unsrem Denken entgehen,​
tiefer als tausend Gedichte.​
 ​
Das ungewisses Schreiten,​
zwischen Stille und Regen,​
mag uns durch Schleier leiten,​
welche die Herzen bewegen.​
 ​
Bin der Stille entstiegen,​
mir ist höh´re Glut geschehen,​
kam im Schoße zum Liegen:​
ich habe die Liebe gesehen.​
 ​
***​
 
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Lieber @Holger
 
Das sind wunderschöne innere Erfahrungen  - Licht, Frieden, Stille, Liebe. 
Vermutlich war dem LI ein Blick in die eigene Wirklichkeit der Seele beschieden, es hat ein Samadhi erlebt. 
 
LG Teddybär 
 
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Lieber Herbert,
 
das ist jetzt sehr persönlich, aber ich fühle mich Dir in gewisser Weise zugeneigt:
Mir ist tatsächlich im Zen die Gnade einer Schau ins Göttliche gewährt worden, mit der
Erkenntnis, daß aller Ursprung sich aus der Liebe zu allem was ist erhoben hat;
alles was nicht im Atem dieser Liebe weilt, ist in gewisser Weise Irrtum: die Natur weist
uns den Weg zu Gott - also zu uns selbst...
 
Holger
 
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Lieber @Holger
 
Gedanklich bin ich ganz bei dir. Die Suche nach Wahrheit/Wirklichkeit beschäftigt und fasziniert mich seit vielen Jahren. Die Weltreligionen
bis hin zu esoterischen Sichtweisen haben mir Anhaltspunkte gegeben, aber es waren nur Fingerzeige. Und die mitgemachten Satsangs haben mich in die Stille geführt. Die Erfahrung von universeller Einheit mit Liebe als die erste Regung  - diese Gnade wurde mir nicht zuteil. 
 
LG Teddybär 
 
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Gnade ist das rechte Wort, lieber Herbert, und die Folgen für´s weitere Leben sind gar nicht
abzuschätzen; mir zum Beispiel wurden - neben der Einsicht ins Ewige - verschlossene Türen
im Geiste geöffnet, aus denen Gedichte ohne Zahl flossen und noch immer fließen. - Es braucht
ein Ventil, um solch Ungeheures zu verarbeiten.
 
Du warst/bist auf einem guten Weg, das "Ziel" ist willentlich aber nicht zu erreichen.
 
Meine "Schulung" bei der Zen-Meisterin Gundula Meyer (Ohof) erbrachte mir zumindest eine gute
Grundlage zur weiteren Entwicklung.
 
Viel Freude auf dem Weg wünscht Dir,
Holger
 
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