Nur Kommentar Zum Mars...

Der/die Autor/in wünscht sich Rückmeldungen zum Inhalt des Textes und möchte keine Textkritik.
  • Freiform
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Mir ist als wäre ich tot
Denn lebend die Leere, ist kaum zu ertragen
Blickt in die Gesichter meiner Kameraden
Mehr werden sie, euch auch nicht sagen
 
Ein halbes Jahr schon auf Reisen
Durch unvorstellbar öde Weiten
Ich warte und zerstarre die Uhr
Sich zu langweilen liegt in unserer Natur
 
Was soll ich eingesperrt groß tun?
Außer mich, um mich selber drehen
Milch sich zu Kugeln formen sehen
Und Kopfüber an der Decke zu gehen
 
Jeden Tag sitz ich vor dem Fenster
Vor müden Augen tanzen Gespenster
Meine tote Verwandtschaft da draußen lacht
Der Witz sei wohl für mich gedacht
 
Starre mit Fragen die Wände an
Haben nichts mir zu sagen
Nur im weißen Stahl, da spiegelt sich
Mein trüber Blick, mein gealtertes ich
 
Ich zähl die Haare auf meinem Arm... zum zweiten Mal
Die Seufzer dauern weiter an
Ich kann klagen, fluchen, motzen
Aber am Ende nur wieder, Stunden in die Schwärze glotzen
 
Wir bringen das Leben, mit unserem Schiff, auf den roten Planeten
Aber es sollte nicht sein...
Im toten Winkel schlug ein, ein Stein
 
Riss ein Loch in den stählernen Bauch
Die Blase ist geplatzt, die Luft verhaucht
Zu Eis gefroren der Menschheitstraum
Wir landen nicht, uns nimmt das Licht
Verglüht als Sternschnuppen, in seinem Himmel klar
 
Nur schade das es keiner sah
 
Autor
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02.08.19
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Hallo Joshua Coan,
hier könnte man eine schöne Kurzgeschichte draus machen. Das Thema gibt das her.
 
grüßend Freiform
 
  • Freiform
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