Feedback jeder Art SO ROT WIE BLUT

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SO ROT WIE BLUT
 
Seine zerbrochenen Flügel
liegen neben ihm im Schnee
Eiskristalle sind die wärmende Decke
die sich langsam über den flügellosen Engel zieht
aus dessen grenzenlosen Wunden
die Lebenskraft entrinnt
die den Schneerand dunkel säumt.
 
Und alle Hoffnung auf den Phönixflug stirbt.
 
 
© Sternwanderer
 
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Hallo Sternwanderer,
dein Gedicht regt die lyrische Fantasie an.
 
 
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Hallo Carlos,
 
das deine Fantasiesynapsen schwingen freut mich.
 
LG Sternwanderer 
 
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Liebe @Sternwanderer@Sternwanderer! 
Ein schönes, dennoch trauriges Gedicht, was der Titel alleine schon aussagt. Es klingt auch irgendwie wie eine Schutzlosigkeit.
Der Schutzengel zerbricht.. So habe ich mein eigenes Bild zum Ersten Vers gebastelt. 
 
Alles Gute und Wilde Kg, 
krampus.schatten
 
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Hallo lieber @krampus.schatten  
 
wenn Engel zerbrechen ist es eine Katastrophe.
 
Dein Schutzengelbild gefällt mir.
 
 
LG Sternwanderer 
 
 
 
 
 
 
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Liebe @Sternwandererin - Schutzengel sind etwas ganz Besonderes, an die zu glauben, das Leben schöner, feiner, sensibler macht.
Darum finde ich deine Zeilen sehr traurig und will es mir gar nicht vorstellen. Schnee und Blut sind unglaublich einprägende Bilder.
Geschrieben ist es sehr gut.
LG Sonja
 
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Liebe @Sonja Pistracher,
 
über die Engel machte ich mir schon einmal Gedanken
als ich ein für mich besonderes Wolkenbild am Himmel sah, das an Engelflügel erinnert. Das ist schon einige Jahre her und war zu meiner Anfangszeit des Schreibens. Damals machte ich ein Bildgedicht. Dieses Gedicht ist im Grunde eine finale Fortsetzung dessen. 
 
Es freut mich, das es dir gefällt.
 
Und bedanke mich auch für die Likes von: @Gina
 @Melda-Sabine Fischer  @anais  @Kurt Knecht  @Josina  @schmusefisch
 
 
 
LG Sternwanderer
 
 
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Hallo @Trollbär
 
vielen Dank. 
 
Der Schlusssatz steht doch alleine da. Schau:
 
 
 
 
SO ROT WIE BLUT


 


Seine zerbrochenen Flügel


liegen neben ihm im Schnee


Eiskristalle sind die wärmende Decke


die sich langsam über den flügellosen Engel zieht


aus dessen grenzenlosen Wunden


die Lebenskraft entrinnt


die den Schneerand dunkel säumt


 


und alle Hoffnung auf den Phönixflug sterben lässt.


 


 


© Sternwanderer
 
 
 
Aber ich habe einmal in einem Kommentar von Darstellungsproblemen an deinem PC/Handy  gelesen. Vielleicht ist es in diesem Fall auch so.
 
Oder reden wir aneinander vorbei?
 
 
LG Sternwanderer
 
 
Autorin
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Ja, das war ein Missverständnis. 
 
Das ist eine Lösung, mit der du Recht hast @Trollbär
 
Einen Satz in der Art und Weise aufzusplitten wie gelesen machte ich schon öfter. Allerdings lasse ich den Phönixflug dabei, da ja sonst der Leser nicht erkennen kann um welche Art von Hoffnung es sich handelt. 
 
Danke für den Hinweis, den ich in die Tat umsetzen werde. 
 
 
 
LG Sternwanderer
 
 
  • Sternwanderer
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