Feedback jeder Art Ich Tor

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Ich Tor
 
und dennoch will ich verbrannte Worte lesen
die in Asche und Rauch ungreifbar in
den Himmel schweben
 
mir ist`s schwer
 
fürwahr
und könnte ich die Reste fassen
zerbröseln würde das Schwarzpapier
zerstört wären für immer die Zeilen
so lass ich sie ziehen und zügel mein Begier.
 
 
© Sternwanderer
 
 
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Hallo Sternwanderer,
 
Ich stimme Carlos zu, ein kleines, sehr feines Gedicht.
 
Überleg mal, ob du dir vorstellen könntest, die beiden Worte "Worte aus" in der zweiten Zeile wegzulassen? Ich finde diese Wiederholung überflüssig.
 
Gruß Lé.
 
Autorin
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Hallo Sternwanderer 
 
Mir hat dein Gedicht sehr gut gefallen. Klasse geschrieben 
 
Liebe Grüße anais 
 
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Hallo Letranger
vielen Dank.
 
Schau mal, ich habe die Zeilen ein wenig abgeändert.
 
 
LG Sternwanderer
 
 
PS: Leider kann ich am Handy keinen Akzent schreiben. 
 
 
 
Hallo anais,
 
danke sehr.
 
Fast hätte ich dich übersehen. 
Wir schrieben fast gleichzeitig und am Handy habe ich es nicht mitbekommen  da ich Letranger am antworten war.
 
LG Sternwanderer
 
Autor
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Hi Sternwanderer,
 
der Akzent "é" erscheint am Handy, wenn du mit dem Finger lange genug auf dem "e" verharrt;-).
 
Ja die Änderung ist so gut glaube ich.
 
Gruß Lé.
 
Autorin
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Hallo Sternwanderer,
 
ein sehr schönes sinniges Gedicht, dass mit nahe geht. So ist das mit dem Loslassenkönnen.
 
Liebe Grüße
Liara
 
 
 
 
 
Autorin
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Hallo Létranger,
 
zweimal Danke.
 
 
Zum einen für
 
Ja die Änderung ist so gut glaube ich.
 
 
und zum anderen
 
wenn du mit dem Finger lange genug auf dem "e" verharrt;-).
 
 
Ich hatte es ausprobiert und klappte.
 
LG Sternwanderer
 
 
 
 
 
Hallo Fietje,
 
deine Version gefällt mir gut und ich kann mir vorstellen, das – fürwahr – an den Anfang der zweiten Strophe zu setzen. Ich zwar im Sinn mit dem Wort zu nochmals das Schwersein zu bekräftigen, doch bei genauerer Betrachtung passt es zur zweiten Strophe glaube ich besser. Auch die eine separat stehende Zeile gefällt mir. Den Rest behalte ich so wie er ist.
 
LG Sternwanderer
 
 
 
 
Hallo Liara,
 
herzlichen Dank für dein Gefallen an meinen Zeilen.
 
 
LG Sternwanderer
 
 
 
 
Autorin
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Hallo liebe Sternwanderer
Dein Gedicht bewegt mich, da ich spontan die schrecklichen Ereignisse 1933 denke!
Die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten!
 
 
Doch es könnte sich auch um einen Brief handeln,
den das Li zu vorschnell verbrannt hat.
HG Josina
 
Autorin
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Deine Zeilen berühren mich, liebe Sternwanderer. Mir kamen Liebesbriefe in den Sinn, die aus einer kurzen Unüberlegtheit verbrannt wurden und dann wurde diese Vorhaben bitter bereut. Traurig.
Wenn es um die, von Josina erwähnte Bücherverbrennung geht, dann macht es mich zutiefst betroffen!
 
Lieben Gruß, Letreo
 
Autorin
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Hallo liebe @Josina und liebe @Letreo71
 
eure beiden Interpretationen gefallen mir gut.
 
 
Tatsächlich sah ich beim Verfassen des Textes ein brennendes Buch vor mir, das zunächst nur glimmte. Seite für Seite fraß die Flamme, stillte ihren Hunger nach Worten.
 
An die Nacht der Bücherverbrennung in dem unsäglichen Jahr 1933 dachte ich nicht. Doch diese Interpretation, liebe Josina, gefällt mir sehr und ich DANKE dir für die Erinnerung an die schändliche Tat.
 
 
LG Sternwanderer
 
 
  • Sternwanderer
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