Feedback jeder Art Nachtschimmern

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Nachtschimmern
 

Ein Sehnen fleht
zum späten Licht
verliert sich dort
in seiner Not
 
Es webt ein Netz
und aus Verzicht 
entsteht die Gunst
im Abendrot 
 
Da fällt der Mond 
verliebt zur Welt 
und bleibt als Bund
im Felde liegen 
 
Und aus dem Schein 
der uns erzählt 
wird in die Nacht
ein Traum entfliegen
 
 
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Wunderbar, Alex.


 


Das klingt sehr schön, da träume ich mich mit hinfort. 


 


Schau bitte mal: entfliegen.  Da hat sich ein Tippfehler eingeschlichen. 


 


Lieben Gruß Darkjuls
Danke Juls 
 
das freut mich sehr. Wird sofort ausgebessert. Danke für den Hinweis. 
 
LG Alex ✌️
 
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Ja, wirklich schön lieber Alex. 
Ich kann da auch, verschlüsselt, eine romantische Geschichte ahnen.
Liebe Grüße 
Carlos
 
 
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Hallo Alexander, 
Ich schließ mich ebenfalls an. Ein wunderschönes, leises Gedicht, das man mehrmals lesen möchte. 
Liebe Grüße, Diana
 
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@Carlosdanke dir für deinen lieben Kommentar und das Kompliment.
 
@Diana Tauhwetterauch dir danke ich für deine lieben Worte. Es freut mich sehr dass es dir gefällt.
 
LG Alex 
 
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Das klingt gut, lieber Alexander.
Ein Sehnen weckt in seiner Entsagung Gunst und Liebe in der Natur, der Ausstrahlung zum Träumen führt.
 
Sehr gern gelesen.
Grüße von gummibaum
 
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ferdi schrieb:
Hallo Alexander!


 


Das gefällt mir: Diese Zweiheberstrophen sind über einen längeren Zeitraum harte Arbeit, und ich finde, du hast die Schwierigkeiten gut gemeistert. Ein wenig gezuckt habe ich bei den beiden "dann": Auf ein zeitliches Nacheinander hinzuweisen, ist hier nicht recht nötig, scheint mir, und daher wirken die beiden "dann" ein wenig wie Versfüllung, wie ein "Sich-Leicht-Machen". Dauernde "Danns" sind schon in der Prosa misslich, im Vers sind sie es noch viel mehr?!


 


Ein kleineres Fragezeichen habe ich hinter "im Felde" gemacht. Das geht so natürlich, aber es spräche, denke ich, auch einiges dafür, die zeitgemäßere Form ohne "Dativ-e" zu wählen und die freiwerdende Silbe mit einem einsilbigen Adjektiv zu besetzen – mehr Inhalt, mehr sprachliche Fülle?! Aber wie gesagt, das muss nicht sein.


 


Gruß,


 


Ferdi
Hi Ferdi
 
Danke für deine ehrliche Meinung. Bin froh über Kritik. Ja ich werde die „danns“ nochmal überlegen. Das „Felde“ gefällt mir eigentlich ganz gut, aber auch da werde ich nochmal drüber nachdenken. Mich freut wenn es dir gefällt und ein bisschen Kritik tut natürlich jedem gut. Danke nochmal. 
 
LG Alex 
 
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Hi Alex,
auch von mir ein Kompliment, eine dichte Geschichte liegt in den wenigen Worten, haucheng gestrickt, toll. 
Eigentlich gibt es Felde wirklich nicht, aber sowas passiert mir auch immer wieder, da hat ferdi ganz recht, dass man das meiden sollte. m Walde, brrr ne das geht echt nicht, auch wenns hin und wieder passiert.
am Feldrain liegen
wär auch ne Option.
 
Liebe Grüße
Sali
 
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Hi @SalSeda
 
ok ich werde es ändern wenn es ein no go ist. Mir hat es irgendwie gut gefallen. Mal gucken wie ich es mache. Aber danke für den Hinweis. Ist mir wichtig. 
 
LG Alex 
 
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Witzigerweise, ich die so viel Wert auf korrekte Grammatik legt, ich oute mich jetzt, mir gefällt es auch  vielleicht passiert es mir deswegen auch immer wieder.
LG
S
 
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Witzigerweise, ich die so viel Wert auf korrekte Grammatik legt, ich oute mich jetzt, mir gefällt es auch  vielleicht passiert es mir deswegen auch immer wieder.


LG


S
jetzt bin ich verwirrt. Soll ich es jetzt lassen oder nicht? Kenn mich nicht mehr aus.... Felde, Feld, verrückte Welt
 
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ne, korrekt ist Feld, auch wenn uns Felde und Walde gefällt, denn die gibts nur in unseren Köpfen.
 
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ferdi schrieb:
Hallo nochmal, Alexander!


 


Das "Felde" ist sicherlich kein "No go"; es ist einfach die alte Dativ-Form, die das 19. Jahrhundert hindurch in der Dichtung durchgängig verwendet wurde uns uns dadurch aus vielen klassischen Versen "im Ohr" ist. Heute wird der Dativ ohne das "e" gebildet, aber das heißt ja noch lange nicht, dass man es in einem Gedicht nicht trotzdem dürfte; es bekommt dadurch halt einen ältlichen Beigeschmack, sprich, der durch das Metrum und das Reimschema schon gegebene Eindruck verstärkt sich noch einmal. Da musst du als Verfasser einfach wissen, wie stark dieser Eindruck sein soll beim Leserhörer, wie weit du den Text zeitlich nach hinten schieben willst!


 


Die andere Sache ist, dass dieses "e" eine sehr schwach betonte, bedeutungsleere Silbe in den Vers holt. Auch da: das ist möglich, auch da: es gibt eine andere Möglichkeit, nämlich, an diese Stelle eine "Sinnsibe" zu setzen: "Und bleibt als Bund / im Feld still liegen" (Nur als Beispiel!). Dadurch wird der Text "dichter" in der Bedeutung, aber auch langsamer und voller in der Bewegung. Wieder gilt: Du bist der Verfasser, du entscheidest, was da für dich am besten klingt! (Das gesagt: die neue Fassung gefällt mir schlechter als die alte.)


 


Gruß,


 


Ferdi
Ok Danke nochmal für deine Rückmeldung. Ich werde jetzt einen Entschluß fassen und so bleibt es da Mir gefällt ehrlich gesagt die alte Version auch besser 
 
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In gereimter Lyrik, besonders im Natur- und Liebesgedicht, hat die veraltete Dativbildung    
      
"Wie auf dem Felde die Weizenhalme..."  (Heinrich Heine)
 
durchaus noch Möglichkeiten, die Sprache melodischer zu gestalten.
 
LG g
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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