短歌 pochen - ein Tanka 短歌

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Meine Rede!
Sehr gut liebe ⭐⭐⭐❤️ 
Wir werden schon uns erheben.
Liebe Grüße
Carlos
 
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Liebe Sternenherz,
 
ich bewundere dein Tanka! Auch wenn mir vieles ein Rätsel bleibt (es ist sicher so gewollt), kann ich die Verzweiflung daraus lesen: das Knien auf den Kieselsteinen, die blinden Sinne, das wundgeschlagene Herz, und der Höhepunkt:
 
pocht und pocht ans himmelstor
 
Pocht um Einlass. Schön geschrieben!
 
LG Nesselröschen
 
 
Autorin
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Hi liebe Nesselröschen,
 
und lieben Dank für Deine Würdigung.
Ja, pure Verzweiflung - gut nachempfunden. Danke Dir .
 
Manches darf kryptisch sein.
 
Die Schlußzeile habe ich mir ja bei Bob Dylan ausgeliehen ...in Teilen (Knockin on heavens door)
 
Nachdem ich das Ganze gestern geschrieben habe,
sind mir Erinnerungsfetzen von Erzählungen vorbeigezogen,
SchülerInnen, die zur Strafe auf Holzscheiten kniien mussten ... stundenlang.
 
Und  heute, als ich das Poetinnengehirn samt Körper zur Heilbehandlung gebracht habe, sind neue Zusammenhänge aufgetaucht .
Es wird also weiter getankat werden
 
Übrigens gibt es in Japan eine ganze Tanka-Kultur - schau_t mal: 

"Man mag es kaum glauben – es gibt ein Land, dessen Bevölkerung quer durch alle Berufe, alle sozialen Schichten und Altersstufen dichtet. Für sich allein oder als Mitglied in einer der rund 650 landesweiten Tanka-Gesellschaften widmen sich in Japan Hunderttausende der Kunst, ihre Gedanken, Empfindungen und Erlebnisse in die feste Form von 5-7-5-7-7 Silben zu gießen.
„Kalt ist's heute!“
Sag ich, und zurück kommt
„Kalt ist's heute!“
... diese Wärme, dass da
einer ist, der Antwort gibt!“
„"Es ist tatsächlich so, dass Menschen aus den verschiedenen Berufen, ja, dass alle Arten von Menschen dichten, was in früheren Zeiten so nicht der Fall war. In den Zeitungen und Zeitschriften, auch in Fernseh- oder Radiosendungen gibt es ein Forum, wo man seine Tanka einsenden kann. Bei der ‚Asahi Shimbun‘, der Zeitung mit der größten Tanka-Rubrik, ist es so, dass da drei- bis viertausend Tanka pro Woche reinkommen, aus denen dann von einer Jury die Tanka zur Veröffentlichung ausgewählt werden.“

 
zitiert von dieser Seite hier
 
https://www.deutschlandfunk.de/gaebe-es-keine-kirschblueten-tanka-aus-1300-jahren-reclam-100.html
 
Liebe Grüße
 
Sternenherz
 
 
 
 
Autorin
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Liebe Sternenherz,
 
verstehe, dass bei der Heilbehandlung einiges zutage kommt, das man gut in einem Tanka ausdrücken kann.
 
Ich lese sie sehr gerne und habe auf gedichte.com, als es das Forum noch gab, auch einige geschrieben und lieber diese Form gewählt, weil ich im Haiku keine Gefühle einbringen kann.
 
Danke für den Link!
 
„Kalt ist's heute!“
Sag ich, und zurück kommt
„Kalt ist's heute!“
... diese Wärme, dass da
einer ist, der Antwort gibt!“
 
Die angenehme Überraschung am Ende macht es aus. Sehr schön!
 
LG Nesselröschen
 
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