Feedback jeder Art Nocturne eines Sonnenbildnisses

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  • Dionysos von Enno
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In der Tiefe der Mitternacht liege ich wach,
aufgeweckt vom Licht in meinen Augen;
von Wonne, die du dagelassen hast.
Zu welchem Anblick soll ich taugen,
Dir,
die du immer schon warst
Sonne.
Und ich, bloß angestrahlt von Dir,
ich komme
doch aus
Dunkelheit

Schau!
Auf die schwarzen Tasten am Klavier
legt sich die erste Morgensonne nieder,-
- und beinah reichte mir auch nicht
dein Licht
für diese düster-schwarze Nacht,
doch wieder
bin ich durchgebracht;
die eine weiß bemalte Feder
in einem blauschwarzen
Gefieder

Jetzt, auf dem Innersten der Augenlider,
erlischt
erst mit den ersten Strahlen,
dein Gesicht.
Das hat mich durch die Nacht
gebracht.
Es braucht nicht
mehr zu
wachen.

Zwar in die Stille lacht
der neue Tag,
doch klingt es nicht,
als habe er bloß einen Scherz gemacht.
Sein Lachen
als er so verheimlicht kam
aus Nichts als Nacht,
war seltsam bang.

Der Klang,
wie eine Hand,
die einen Liebesbrief
zerknüllt
 
Autor
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Sehr zärtlich und bedacht geschrieben lieber Dio .So , dass weder die Nacht noch der Morgen bevorzugt wird , orphisch , in Einklang ..
Du hast eine eigene Stimme , die sich jedesmal ändert , und doch bleibst du der gleiche ..
Respekt ...
 
 
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Sehr zärtlich und bedacht geschrieben lieber Dio .So , dass weder die Nacht noch der Morgen bevorzugt wird , orphisch , in Einklang ..


Du hast eine eigene Stimme , die sich jedesmal ändert , und doch bleibst du der gleiche ..


Respekt ...


 
 
ganz herzlichen dank lieber wanderer .. ich freue mich sehr, dass du meine sachen liest 💗
 
  • Dionysos von Enno
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