Feedback jeder Art lichte worte

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  • Berthold
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23.08.08
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6.491
schreibe ich ein gedicht frage ich nicht ob es den aufwand lohnt
vielmehr interessiert mich was es zu sagen hat brennt es
vielleicht auf der zunge ist es salzig oder süß im nachgeschmack
überlege soll ich es vor oder nach einem kuss schreiben sind
seine hoffnungsflügel stark genug zum fliegen öffne das fenster
gebe ihm zum abschied einen hauch sehnsucht als auftrieb mit
frage mich kann ein mensch ohne seelischen zuspruch leben
wieviel poesie braucht er um innerlich nicht auszutrocknen tröste
mich damit dass all die sterne am himmel verdichtete worte sind
 
 
Autorin
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Hallo Perry
 
Ich finde das Gedicht besonders schön  :grin:
 
Liebe Grüße
 
Lena
 
Autorin
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1.939
Deine Gedanken um das Schreiben eines Gedichtes, Perry, finde ich sehr romantisch.
Es lonht auf jeden Fall, Gedichte zu schreiben und sie zu hinterfragen, stellen sie doch
oftmals eine Art Selbstreflexion des eigenen Gemütszustandes dar.
Die Vorstellung, dass alle Sterne, am Himmel verdichtete Worte sind, finde ich galaktisch.;-)
 
Lieben Nachtgruß, Letreo
 
Autor
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26.02.17
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Hallo Perry,

schon wieder so ein tolles Gedicht.

Ich meine, ein Mensch würde ohne Seelenfutter verkümmern; das braucht er wie die Luft zum Atmen. 
Über Inhalt und Wirkung hinaus erzählt ein Gedicht mE auch von seinem Verfasser, mal mehr, mal weniger, ist Teil von ihm, den er preisgibt; angereichert mit einem "Hauch Sehnsucht als Auftrieb" - Klasse.

Das Schlussbild ...
tröste
mich damit dass all die sterne am himmel verdichtete worte sind
... finde ich stark. 

Sehr gern gelesen und darüber nachgedacht.
LG, Berthold 
 
  • Berthold
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