Textarbeit erwünscht Der Morgen

Der/die Autor/in wünscht sich konkrete Rückmeldungen zur Textgestaltung.
  • Sonja Pistracher
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Es ist 6 Uhr morgens, als ich durch die immer selbe Melodie geweckt werde. Wieder umgibt mich dieses befremdliche aber familiäre Gefühl der Schwere und Schwachheit. Die ersten Sekunden gehören wohl zu den seltenen Momenten am Tag, in welchen ich das Gefühl habe, geordnete Gedanken und Gefühle zu besitzen. Ich frage mich, ob es nun die Gleichheit ist die ich in diesen Moment für meine Erwartungen oder Ziele übrig habe, oder die Trägheit meiner Glieder, die mich nur diesen einen Wunsch spüren lassen, weiter zu schlafen. Es bringt nichts. Das denke ich im nachhinein, wenn ich mich dazu entschieden habe, weitere Fünf oder Zehn Minuten zu schlafen. Es ist einfach dieses beschützende Gefühl im warmen Bett zu verweilen, ehe man damit beginnt sich anzuziehen, um sich für die Schule fertig zu machen. Ich würde alles für dieses Gefühl tun. Wenn mich dieses Gefühl überwältigt, ist die Folge meist ein weiteres fehlen in der Schule und so meine bereits durch Schuldgefühle und Zukunftsangst hervorgerufene innere Leere leert.​
 
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Es ist einfach dieses beschützende Gefühl im warmen Bett zu verweilen,
Ein Gefühl, das uns allen innewohnt und täglich überwunden werden muss. Und auch wenn ich schon in Pension bin, so denke ich an meine Enkelkinder, die auch bei Regen, Nebel und Finsternis bereits das Haus verlassen müssen. Kann mich sehr gut in deine Zeilen werter @Zazaros hineinfühlen. Sehr gut vor Augen geführt.
Schönen Abend
Sonja
 
  • Sonja Pistracher
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