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weißt du noch als sich unsere schatten langzogen über berge
tiefstehende sommersonne stundenlang
saßen ewig da und du sahst auf mich drauf
auf einmal saßt du auf mir drauf
hast du es längst vergessen
die erinnerung bleibt ein geheimnis
unteilbar doch unausweichlich
hallo seele,
dein werk gefällt mir sehr. es steckt so viel drin, dass ich mich kaum daran sattlesen kann! das gefühl, eine maschine zu bewohnen kann wirklich schaurig sein. die biologie stützt das gefühl bis zu dem punkt, wo der körper aufhört und die seele anfängt - im maschinenraum.
bin ich nah,
bist du fern.
bin ich fern,
willst du dich nähern.
serviere ich mein herz auf dem silbertablett,
schaust du schnell weg.
lasse ich es dann in den mülleimer plumpsen,
greifst du schnell hinterher.
rufst: „ich hab was gefunden:
einen pumpenden klumpen.”
und schon wieder weichst du aus
vor pikanten fragen
möchtest alles vorgekaut haben
du bist dampfgegart
und wir gegrillt
unsren beißenden geruch
scheust du schon von weitem
wechselst trotz speichelflusses
die straßenseite
unsre unreife säure
garniert mit edelfäule
kommt dir zurecht...
ein missverstandener schiffsbruch
jemand lässt sich bunt treiben
retter reichen eifrig
bretter und rettungsreifen
die antwort aus dem unwetter
ist kein dank und auch kein greifen
seht ihr denn nie
wie lieblich die wellen sie
in ihren armen wiegen
so kann sie am grunde
endlich in...
die gesellschaft war angenehm, man hat geschmunzelt, gescherzt und auch das ein oder andere ernste oder geistreiche wort gewechselt. als ich dann allein war und durch die leeren dunklen straßen fuhr schlich es sich leise an und brach dann mit aller wucht über mich herein. die mechanismen, die...
grobkörnige kreidekäfer kreisen dich ein
schallüberflutete gutmenschenkehlen
befehlen die leere weiträumig
träume verblassen gespiegelt in tassen
wer schenkt uns nach wenn der kreisel eiert
aufstehen, purzelbaum, sturz und tot
fingernägel verbuddelt im rosigen fleisch
stinkende federn...
die zahlschiene druckt
den gläsernen reif
quietschend schließt die schelle
fahrt uns nicht ins netz hinauf!
lasst uns sinken ins gewebe weich
nichts passiert von ganz allein
die pflanze wächst
weil sie sich streckt!
spring in den himmel
ins unendliche blau
wo die blätter dich...