abgeerntet

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abgeerntet
 
 
ähren schwanken hitzeschwer,
lassen sich in sichelnde hände fallen.
endlich läuten die glocken zum gebet,
doch niemand ist bereit den hut zu ziehen,
bevor nicht das letzte fuhrwerk einfährt.
 
erschöpfung torkelt in den schatten,
erste krüge klirren unter kastanien.
weißer schaum malt schnauzbärte,
aus mundwinkeln tropft gerstensaft
auf verschwitzte hemden, blusen.
 
ein windstoß fährt durch blätter,
lässt staubfahnen wirbelnd tanzen,
doch das ferne grollen geht ins leere.
die kühe auf der weide warten
weiter auf eine feuchte labsal.
 
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freut mich, dich auch hier unter diesemText zu lesen.
Schön, dass auch Erinnerungen an diese schwere schöne Zeit hast.
Einen Zustand/Gegenstand etc. zu personifizieren ist ein ganz normales lyrisches Stilmittel.
Schade, dass du damit nichts anfangen kannst. Interpunktionsanregungen nehme ich
übrigens immer gerne an, weil ich da eher aus dem Bauch heraus agiere.
LG
Perry
 
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