Absturz

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Absturz
 
Blutroter Himmel
durchtränkt Wolken
mit seinen Tränen
im Frühherbst
als die Dämmerung wartet
und Flammen
die Luft erwärmen.
 
Wrackteile,
zerrissen von Kraft
der Größe und Geschwindigkeit
beim Aufprall
sind von Rauch umhüllt
wie auch umherirrende Menschen-
schreiend:
Opfer wie auch Helfer.
 
Die freien Bahnen der Lüfte
brachen sich
auf der Autobahn
an Brückenpfeilern
an diesem Tag.
 
Und ich:
Sitze im Schutz
von starken Schultern
und schaue
das Szenario.​
 
In Erinnerung an den Flugzeugabsturz in Hasloh bei Hamburg am 6. September 1971

30/07/09 mystic
 
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Ein Gedicht,was die Verletzlichkeit der Menschen nur allzu deutlich macht. Es führt uns vor Augen,wie dicht Leben und Tod beieinander sind. Danke,daß du es uns wieder ins Bewußtsein geholt hast.
lg Muse
 
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Ein wahres Erlebnis, was man dennoch vergißt. Das Leben geht weiter.
 
mystic
 
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Heyho,
 
mal schnell ein paar Dinge:
S1 muss es heißen "...und Flammen, die Luft erwärmen."
S3 ist der Wechsel ins Präteritum seltsam, da das ganze Werk sonst im Präsens steht. Entweder alles Präsens oder alles Präteritum.^^
 
lg David :wink:
 
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Der Wechsel ist ja nur einmal vorhanden und soll so sein. Ich verstehe nicht? Ist dies nicht gestattet oder was gibt es dazu für eine Begründung?
 
mystic
 
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Nun zunächst ist es schon seltsam einen Tag, der in der Vergangenheit liegt mit dem Präsens zu beschreiben. Ich würde darauf tippen, dass damit erreicht werden soll, dass der Tag wieder in Erinnerung gerufen wird. Warum wechselst du also dann doch noch ins Präteritum und in der letzten Strophe dann wieder ins Präsens?
Ich sehe dahinter keinen Sinn und finde es deshalb störend.^^
 
lg David :wink:
 
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Mir geht es eher darum, ob es generell falsch oder richtig ist in der Lyrik so zu "arbeiten".
Aber offenbar reitest Du jetzt auf etwas anderem rum, Knigg wie Du es bei mir neuerdings öfters tust. Was paßt Dir denn generell nicht an mir und meinen Beiträgen?
 
 
Ansonsten ja, soll es lebendig erscheinen um dann aber rückblickend auch kurz anzumerken, dass der Tag in der Vergangeheit liegt. Das mag Dich stören, mich aber nicht. Es soll so sein.
 
mystic
 
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In der Lyrik gibt es nur selten "richtig" oder "falsch". Ich persönlich finde den Wechsel störend.
 
Btw war das ein Kommentar zu deinem Werk und nicht zu dir. Man muss nicht immer alles persönlich nehmen.
 
MfG
Knigg3
 
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