alles, was wir fühlten

  • Perry
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alles, was wir fühlten
 
 
fing den alten jeanshut, zufällig
fiel er von der garderobe,
als ich einen schirm suchte.
 
früher machte uns regen nichts,
wir tanzten, hüpften, liebten
uns klitschnass wieder trocken.
 
was so alles geschieht, sang
peggy march in hotpants,
in der carnaby street habe ich
 
ihn gekauft, auf einem trip
durch great britain in den siebzigern.
kaum sitzt er auf meinem schopf,
 
liegt das salzige des morey firth
in der luft und der geschmack von
single-malt schmeichelt der zunge.
 
bye bye baby, rufe ich dir zu,
ich geh mit dem hund eine runde.
wissend lächelst du mir nach.
 
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Hi Perry,
ich hätt´s "Nostalgie" oder nostalgischer Rückblick genannt, kann mich aber auchan diese Zeiten erinnern und habe geschmunzelt als ich Deine Zeilen las.
Dein "Rückblick" wäre jedoch genauso gut ohne die "Zeilenform" ausgekommen. Gedichte müssen sich für mein Gefühle zwar nicht unbedingt reimen, doch erwarte ich immer eine gewisse Satzmelodie;
"nichts für Ungut" ( find ich übrigens herrlich daneben, diese Floskel, drum hab ich sie verwendet!)
L.G. die Kleine Bärin
 
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ja freie bzw. Prosalyrik wird oft ein wenig von oben herab angesehen, aber Gleiches gilt umgekehrt, denn ob es heute noch zeitgemäß ist sich gereimt auszudrücken, darf zumindest ein wenig nostalgisch belächelt werden. :wink:
Ansonsten freut es mich, dass dir meine kleine Erinnerung an meinen Sommer 76 gefallen hat.
Danke fürs Reinschauen und LG
Perry
 
  • Perry
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