Als es noch keinen Euro gab

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Beim Spaziergang durch den Park
sah ich eine Deutsche Mark
auf dem Boden liegen.
Ein Lächeln kam gestiegen
mitten mir ins Angesicht,
was bei mir für Freude spricht.
Wann find' man schon 'ne dicke Mark
auf dem Wege durch den Park.
 
Voll Frohsinn ging ich auf sie zu,
wollte bücken mich im Nu,
als eine dreiste Elster kam,
die sie in ihren Schnabel nahm
und mit ihr entfleuchte.
Mir wurd'n die Augen feuchte.
So nah zu Füßen lag das Glück,
enttäuscht lief ich nach Haus zurück.
 
 
 
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Schönes Gedicht von Wilde Rose. Ich verbinde es mit dem Wunsch, in eine schönere Vergangenheit zurück zu kehren, was durch die Gegenwart, diese Diebin, unmöglich gemacht wird. Auch die Reime harmonieren sehr schön. Gruß, Isabelle.
 
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Hallo Isabelle,
dieses Gedicht ist eigentlich ein reines "Blödelgedicht” aus Spaß an der Freude am Reimen. Doch ich finde sehr interessant, was du da heraus liest. Könnte so sein, ja.
Vielen Dank für deinen Kommentar, hab mich gefreut darüber.
 
Liebe Grüße
Wilde Rose
 
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Da sieht man mal wieder wie vielseitig Dichtung interpretierbar sein kann, wenn man's dichten, wie du, richtig gut drauf hat. Gruß, Isabelle.
 
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