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Komm mit, ich möchte Dir etwas zeigen.

Es ist meine Seifenblase aus Glas.


Doch musst Du zuerst nach oben steigen,


weil ich so zu Boden zu holen vergaß.

 

Fasse sie bitte nur ganz sachte an.


Sie ist alles, was mir geblieben ist.


Und weil man sie so leicht zerbrechen kann,


hoffe ich, dass Du meiner würdig bist.

 

Nein, was machst Du mit der Seifenblase?


Du darfst sie keines Falls fallen lassen.


Zu Boden fällt Dir mein Traum aus Glase.


Warum habe ich nur erlaubt sie anzufassen.

 

Sag' doch vorher, dass Du mir nicht gerecht wirst.


In tausend Scherben ist sie zersprungen.


Mit welch' Spektakel sie am Boden zerbirst,


doch bald ist auch jeder Lärm verklungen.
 
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ich kenne das andere gedicht gut und habe noch gar nicht darüber nachgedacht, diese beiden zu vergleichen. interessanter gedankengang.
daran hab ich echt nie gedacht. naja, aber meine umsetzung dieses vergleiches ist definitiv misslungen. es ist inzwischen auch schon wieder ein älteres werk und gehört nicht zu denen, auf die ich so stolz bin.^^
aber jetzt fällt es mir auch irgendwie viel leichter, das andere zu interpretieren...
 
vielen dank für deinen wertvollen beitrag^^
 
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