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Grau ist der Himmel
grau unser Dorf
Hier steht kein Haus mehr
hier stechen sie Torf
 
Hoch steht das Gras
Die Straßen sind leer
Es blüht keine Rose
es kommt keiner mehr
 
Mit Pferd und mit Wagen
sind sie gezogen
Um Freude und Heimat
um ihr Leben betrogen
 
Kalt warn die Nächte
bange die Fragen
Wo geht es hin - und
wird das Eis tragen?
 
Grau ist der Himmel
grau unser Dorf
Hier steht kein Haus mehr
hier stechen sie Torf
 
gew.
 
Autor
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Hallo Christine, 
 
Das ist wirklich traurig - und sehr gut geschrieben.
Vor allem schön, wieder von dir zu hören!
 
LG. Uwe
 
 
Autorin
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Danke Uwe.
 
Diese Zeilen sind aus der Sicht meiner Mutter geschrieben. Sie hat in den 70ern nochmal ihren Heimatort besucht. Wir versuchen noch immer, (du weißt ja sie lebt noch) ihr Trauma gemeinsam zu verarbeiten, welches ja auch ein bißchen meins ist.
Ich freu mich auch, von dir zu hören. Echt jetzt.🙂
 
Lieben Gruß , Christine
 
Danke Hanna.
 
Werden wir Nachkriegskinder jemals frei von diesem Wahnsinn und können vergessen?
Das Traurige lebt in uns weiter, - fürchte ich.
 
Lieben Gruß, Christine
 
ehemaliger Autor
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Hallo Seeadler klingt wie die Erinnering an die Flucht aus Ostpreußen im Januar 1945 aus dem Heimatdorf uebers zugefrorene Haff zur Nehrung und dem dortigen Hafen. Der Besuch Jahrzehnte später zeigt eine alte Heimat, die längst keine mehr ist. Leblos, verlassen. Aber vielleicht irre ich mich und du meinst etwas anderes. LG Stephan
 
  • Seeadler
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