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Autorin
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08.09.18
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Das Buch, das mir das Leben schrieb,

liegt aufgeschlagen neben mir


mein Kissen ist zurechtgerückt,


der Wecker zeigt halb vier.



Ich blättre in vergangenen Tagen,

verweile an manch schönem Ort,


Berge stehen groß und mächtig,


Flüsse tragen Träume fort.



Luft schenkt Leben, neben Welten,

die bereist und gern gesehn,


Feuer zeichnet Spuren wieder,


die erlebt sind und vergehn.



Wasser rinnt nicht nur aus Quellen,

entspringt aus manchem Seelenleid,


Boden wird zum leidgeprüften


Schlafgemach in dunkler Zeit.



Blumen blühen, welken wieder,

geliebtes Feld aus rotem Mohn,


seh uns beide, lachen, springen,


nebenan, da schläft mein Sohn.



Halt mich fest an seinem Atem,

der so ruhig, zufrieden scheint.


Wünsch mir diesen stillen Garten,


schlag das Buch zu, hab geweint!

 
Autorin
Registriert
07.07.18
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Liebe Behutsalem,
 
ich bin ganz ergriffen von deiner melancholisch - traurigen Bettlektüre.
Bei den letzten Zeilen sind mit tatsächlich auch die Tränen in die Augen gestiegen.
Ich kann mich gut hineinversetzen und ich empfinde es als ganz großartig beschrieben.
Selten hat mich ein Text so sehr berührt.
 
Danke dafür.
Lieben Gruß
Carry
 
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16.07.18
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Hallo,
ich kann mich den vorherigen Kommentaren nur anschließen.
 
Ich war einzig vom Titel etwas überrascht. Nur als Anregung - vielleicht gäbe es da Alternativen, die den Inhalt eher anklingen lassen?
 
LG
Feder & Tinte
 
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