Bewegung

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Man sitzt im Bus und betrachtet die vorbeiziehenden Gebäude.
Die ein- und aussteigenden Menschen...der ganze Lärm wird von den Kopfhörern mit Musik überdeckt.
So viele Gesichter, jeder für sich in seinen Gedanken vertieft.
All die spürbaren Emotionen.
Die Zeit scheint zu verblassen, nur noch die sich verändernde Landschaft.
Ich fahre immer weiter in die Nacht hinein.
Was ist wohl die Geschichte dieser fremden Gesichter?
Was ist der Grund ihrer Reise? Wohin wird es sie führen?
Mir fiel auf, dass wir alle ständig in Bewegung sind. Eigentlich wollen wir keinen Stillstand. Kehrt dieser erstmal ein, schafft er Platz für unsere Dämonen.
Und anstatt diese mit offenen Armen zu empfangen um herauszufinden was sie wollen, halten wir sie tief in uns vergraben. Damit dies auch so bleibt tun wir das für uns scheinbar Richtige.
Immer in Bewegung bleiben...
 
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Hallo zonora,
 
willkommen hier in der Poeten-WG.
"wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen."
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Ich denke, es gibt viele Gründe um "in Bewegung zu bleiben", dabei mag es sicher auch Leute geben, die vor ihren "Dämonen" fliehen, wobei man diesen vermutlich nie für immer entkommen kann.
Der im Text indizierte Rat "diese mit offenen Armen zu empfangen" mag sicher ein guter Ansatz für ein psychotherapeutisches Gespräch sein, ob Lyrik dazu die richtige Ebene ist, mag dahingestellt bleiben.
Ich habe deinen Text gern gelesen und den Bildern nachgespürt.
Konstruktiv fehlt mir ein wenig der lyrische Ansatz im Text, aber das ist wohl Geschmackssache.
 
LG
Perry
 
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