Carpe diem

  • Kleine Bärin
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Mein Ende sei vorgegeben,
ich sollte Morgen nicht mehr leben ?
Ob ich zerbräche an dieser Last ?
Die Frage keinen Sinn mehr macht.
Was soll ich kämpfen und fechten,
Er wird mich eh erbarmungslos knechten.
 
Ich wäre dem Schicksal waidmatt ergeben,
nähme Abschied vom langen Erdenleben,
denn wenn mein Ende mir bekannt,
Abänderung träfe nur die meuchelde Hand,
indem sie den Zeitpunkt vorverlegt,
dabei Endlichkeit nicht widerlegt.
 
Allein die Bedingung der hypothetischen Frage
bringt den lebenden Menschen in die Lage,
sich der Seele Leben zu beugen
und neue Ewigkeiten zu zeugen.
 
Ich denke, jeder neue Tag ist mit gegeben
Carpe diem - ich will ihn leben!
 
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Danke, gefällt mir außerordentlich.. so dacht ich das :mrgreen:
 
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Es freut mich, dass es Dir gefällt. Schade,dass sonst keiner hier das Thema aufgegriffen hat und auch keinen Kommi schreibt.
Alles Liebe
d. Kleine Bärin
 
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Durch die Transformation der Hoffnung wird das Schicksal wirklich zur hypothetischen Frage. Der Titel wird damit aber auf eine Stufe mit der Last gestellt.
 
LG RS
 
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Hallo Vokal,
dem ersten Teil deines Kommentares stimme ich zu. Empfindest Du es als Last das "carpe diem" zu leben oder siehst Du es nur hier in diesem Gedicht mit einer Last gleichgestellt?
Liebe Grüße
d.Kleine Bärin
 
  • Kleine Bärin
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