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Das Gift
 
Es fließt das Gift, das Lähmende,
das übermäßig Zähmende,
durch meine Adern, meine Venen
und lässt mich mich nach Ruhe sehnen.
 
Ich spür im Fluss, in meinem Herzen,
jenes Gift und seine Schmerzen,
wünschte nur, dass es nicht fließe
und mich doch in Ruhe ließe.
 
Ich spür das Gift im Takt pulsieren,
lässt mich schwitzen, lässt mich frieren.
Und holte mich wohl dann der Tod,
fände ich kein Antidot.
 
Doch sitzt das Gift unendlich tief
und bin ich selbst es, der es rief,
weil es Erinnerungen gibt
von dir
von dem, der mich nicht liebt.
 
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Ja ich gebe dir Recht "und mich doch in ruhe ließe" klingt ein bischen zu locker-flockig und passt nicht in den restlichen Schrfeibstil....
Und ja das "mich mich" war gewollt
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Danke für die offene Kritik und das offene Lob
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Autor
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ich finde dein gedicht auch sehr gut, aber anders als Galleon Parade stört mich der kleine Schlenker in der 4. Strophe eher und ich bin dadurch beim Lesen schon ziemlich rausgekommen.
 
Sprachlich und Inhaltlich gefällt es mir aber sehr, man kann sich super damit identifizieren, da es nicht um irgendetwas "Übernatürliches" geht, sondern um eine der ältesten menschlichen Empfindungen.
Alles in allem finde ich es sehr gelungen 🙂
 
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