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Die letzte Strophe ist in Zusammenarbeit mit jemandem entstanden, den ich hier nur Silberwolf nennen möchte.
 
 
Das Kind
 
 

Tränen der Sehnsucht fall'n in die Nacht,


ungesehen, unbedacht..


Schwaden der Hoffnung schweben hinfort.


Das Kind sieht man an dunklem Ort.

 

Die Tränen bilden den Strom,


Den Strom der Zeit,


Den Strom der Trauer,


Der ewig 'weilt.

 

Am dunklen Stamm gestützt,


so steht das Kind, greis und schwach.


Die Träume, einst ins Holz geritzt,


Sie strahlten, doch sind nun verblasst.

 

Geschaffen von Liebe und Kraft,


Verseucht durch Sehnsucht und Hass,


Gefällt von Unschuldsmädchen' Wort,


So stürzt der Baum am dunklen Ort..

 

Begraben unterm faulen Laub,


Dort liegt das Kind im alten Staub.


Die toten Glieder streckt es weg,


Das kalte Blut gerinnt im Dreck.

 

Der Mond glüht rot in dieser Nacht,


Er stellt eine Frage in stummer Pracht.


"Welchen Sinn macht es zu leben


Wenn wir nach unerreichbar' Dingen streben?"...
 
 
MfG, Asraiel
 
Autorin
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Hallo Asraiel!
 
Ich muß sagen: Dolles Ding! Gefällt mir sehr gut!
 
Noch besser wäre ja, wenn sich das innere Kind gefunden hätte.
 
Viele Grüsse!
mystic
 
Autor
Registriert
15.04.09
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das würde ja dem sinn des gedichtes widersprechen, da es genau um diese verlorenheit, einsamkeit und verlassenheit (gibts das wort?.. ...jetzt schon. xD) geht.
siehe 3. strophe:
... Geschaffen von Liebe und Kraft,
Verseucht durch Sehnsucht und Hass,
Gefällt von Unschuldsmädchen' Wort ...
bezieht sich halt auf ne persönliche erfahrung... ^^
aber danke für deine anregung und das lob
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MfG, Asraiel
 
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