Textarbeit erwünscht Das letzte Lied?

Der/die Autor/in wünscht sich konkrete Rückmeldungen zur Textgestaltung.
  • Darkjuls
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Nur einen Steinwurf weit entfernt
kauert der Mensch auf hartem Grund
der einst sein banges Herz gewärmt
ein stiller Schrei entfährt dem Mund
 
Die Finger krampfend Erde greifen
er spürt und riecht die Endlichkeit
ein letztes Bäumen vorm Versteifen
er weiß, es ist nun an der Zeit
 
Es ist die Zeit sich hinzugeben
kein Echo hallt in ihm mehr wider
er raunt das Abschiedslied vom Leben
denn Mutter Erde liegt im Fieber
 
Erinnerung im Fieberwahn
an duftend blühend Morgenstunden
die einst noch all sein Hoffen warn
bevor die Gier aus ihm entbunden
 
Enttäuschung, Trauer, tiefe Nacht
Gutes im Menschen ist gestorben
er war imstande, doch die Macht
des Geldes hat ihn ganz verdorben
 
 
 
 
 
Wenn auf der Erde Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.  Aristoteles
 
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Schöne Zeilen Darkjuls. 
Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei... 
Ja Neid, Macht und Habgier sind leider des Übels Grundstein. Das wird uns ja von den Großen dieser Erde vorgemacht. Bisschen mehr Liebe auf der Welt wäre nicht verkehrt. 
 
Gut gemacht und weiter so
 
LG Alex 
 
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Danke Alex, da gebe ich Dir Recht. Wir brauchen mehr Miteinander. 
 
LG Darkjuls
 
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Hi Darkjuls,
 
in Zeiten wie diesen mag ich noch ein Fünkchen Hoffnung  erkennen, solange es solche Gedichte gibt, die das Böse im Menschen aufdecken , die es anzuprangern wissen und die Finger gnadenlos  in die Wunde legen.
So bleibt unter dem Strich die Forderung, ständig an uns zu arbeiten und an der Verbesserung der Welt mitzuwirken.
 
Fasziniert bin ich diesem Todeskampf bis zur Versteifung gefolgt.
Vielleicht war es von dir ein bewusst eingesetztes Stilmittel, welches Herzrhythmusstörungen angedeutet hat
(4. Strophe letzte Zeile), denn hier geriet ich beim Lesen ordentlich ins Stolpern.
 
Erinnerung im Fieberwahn
an duftend blühend Morgenstunden
die einst noch all sein Hoffen warn
bevor Gier in ihm den Wirt gefunden
 
Vorschlag:
 
Erinnerung im Fieberwahn
an Blütenduft in Morgenstunden
als ihn noch Hoffen überkam
bevor die Gier ihn so zerschunden
 
liebe Pfingsgrüße, Amadea
 
Autorin
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Danke sehr Amadea, ja es gibt immer noch Hoffnung. Die Stelle mit der Gier macht mir auch noch zu schaffen. Ich habe erneut geändert. 
 
Lieben Gruß Darkjuls
 
  • Darkjuls
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