Feedback jeder Art Das Loch in meiner Seele

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Das Loch in meiner Seele​
 ​
Die Nacht ist lang, schon fast vorüber,
ich sitze da mit leerem Blick.
Ganz langsam gleite ich hinüber,
ich spür die Kälte im Genick.

Ich lasse mich ganz langsam fallen,
bin wie in einer andern Welt.
Tief drin hör ich ein lautes Knallen,
spür etwas, das mir nicht gefällt.

Mein Herz ist grau und ohne Farben,
ich trink den Rest vom alten Wein.
Hab auf der Seele viele Narben,
ich fühl mich hilflos und allein.

Ganz leise falte ich die Hände,
ich spür die Traurigkeit in mir.
Die Hoffnung geht ganz still zu Ende
Verzweiflung lebt im Jetzt und Hier.


© Kerstin Mayer 2016​
 
Autorin
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69
Hallo , 
 
Gleiten  _ wohin 
Fallen  _ wohin 
Danach in der Welt sein  ? Oder ist es eher der Traum  ? 
Wo es knallt  . 
 
Dein Thema ist gut . 
 
Ich habe " nur " die genannten Verständnis  _ Fragen.  
Vielleicht würde ich das Loch als Ausgangspunkt nehmen ...vom Traum/ Nacht hin zur Welt / Tag .
Wenn du im Schlaf _ Traum bist ... dann Wein trinken  ? 
Nach meinem Empfinden sollte eine Ordnung in deine Zeilen.  
 
 
Sei herzlich gegrüsst 
 
 
Lostgarden 
  
 
Autorin
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Hallo,
nein, es sollte eigentlich nicht um einen Traum gehen.
 
Das Gedicht beschreibt ganz einfach eine depressive Stimmung.
Das "Lyrische Ich" fühlt sich dann wie in einer anderen Welt. Es hat das Gefühl,
dass es langsam in diese andere Welt hinüber gleitet.
 
Ich wollte die Gefühle ausdrücken, die man in dieser Stimmung hat.
 
  • Kerstin Mayer
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