Nur Kommentar Das Menschliche Maß

Der/die Autor/in wünscht sich Rückmeldungen zum Inhalt des Textes und möchte keine Textkritik.
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Dem Menschen, dem Menschen ist ein Leben gegeben,
zwischen Hoffen und Zweifeln, in stetigem Streben.
Zwischen Gipfel und Abgrund, Gewinn und Verlust,
schwebt seine Seele, mal Freude, mal Frust.
 
All sein Beginnen, sein Wagen, sein Sein,
kreist zwischen Licht und dem Dunkel hinein.
Misslingen zerrt ihn in Tiefen der Pein,
Gelingen lässt ihn entrückt und allein.
 
Niedergeschlagen das Herz, wenn das Scheitern regiert,
doch Stolz, wenn der Höhenflug ihn verführt.
Der Sturz nach dem Flug, die Schwere der Last,
der Kreislauf des Lebens, der niemanden fasst.
 
Doch jenseits von Hochmut, jenseits der Qual,
liegt Demut verborgen, als einziges Mal.
Nicht fallen, nicht schweben, nicht höher, nicht tief,
nur Mensch sein – der seine Mitte begriff.
 
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28.05.24
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Hallo @DERGROSSE
 
Ich glaub‘ diese  „Mitte“ von der du sprichst, ist nicht immer leicht zu finden…
Vielleicht weil diese „Höhenflüge“ doch so was berauschendes haben.
Da nimmt man auch mal den einen oder anderen Absturz in Kauf…
Aber diese Extreme (zwischen Himmel hoch jauchzend und zu Tode betrügt) sind auf Dauer eher belastend und enttäuschend.
 
Die „golden Mitte“ zu finden ist wohl eine Lebensaufgabe…
 
Toll geschrieben!
 
LG Guenk 
 
Autor
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01.02.25
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Hallo @DERGROSSE,
mir gefällt wie dein Gedicht die Spannweite des Lebens aufzeigt, deren Mitte verheissungsvoll erscheint.
Gestolpert bin ich über 
liegt Demut verborgen, als einziges Mal.
ich finde Demut gut, daher frage ich mich wieso nur ein einziges Mal, jetzt mal abgesehen von dem Reim 🙂?
 
VG
paulifie
 
 
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