Das Spinnennetz

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Glitzernd und funkelnd, das geometrische Muster,
seit Tagen von Passanten voller Neugier gemustert.
Kein Zeichen mehr, der vergangenen Verluste, entstanden im letzten Jahr.
Nichts mehr, was den Zaun beschmutzte, diese Zeit nun vergangen war.
 
Entstanden plötzlich, durch Eiskristalle an einem kalten Tag:
Ornamente im Spinnengewebe, und des Achtbeiners eisigen Grab.
Überrascht im Moment der Ruhe, bei dem beinahe ewigen Schlaf,
statt Nahrung Feuchtigkeit gefangen, ohne Luft eingeengt dann starb.
 
Das reflektierte Licht, ab und zu nun in Regenbogenfarben,
die Stimmung der Menschen hebt. Und wegen solchen Sachen,
wie tote Spinnen, keiner einen Gedanken verschwenden mag,
letztlich ist es ja nicht der eigene, weiss glitzernde, funkelnde Sarg.
 
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Hallo Albert,
 
herzlichen Dank für den Hinweis auf den Fehler, wurde umgehend korrigiert.
 
Kein Zeichen mehr, der vergangenen Verluste, entstanden im letzten Jahr.
Nichts mehr, was den Zaun beschmutzte, diese Zeit nun vergangen war.
 
Die erste Zeile ist so gemeint, dass die Personen beim Anblick dieses Bildes alle Schmerzen (hier: Verluste) der letzten Zeiten vergessen. Die zweite sollte einen Vergleich zur ersten darbieten. Im vergangenen Jahr war das Spinnennetz ein Objekt, dass in den Augen der Menschen den Zaun beschmutze und jetzt, da es eingefroren ist, als Kunstwerk der Natur betrachtet wird.
 
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