De profundis (Speichel, Laub & Saitenspiel)

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De profundis
-Speichel, Laub & Saitenspiel-
 
 
 
Wie die kleine Daunenfeder
sanft im Winde wiegelt,
treibe ich im Meer der Schmerzen,
welches sich im Leben spiegelt.
 
Engelsgleich vermag der Sturz erscheinen,
wie die Daune grundlos driftet.
Doch ertrinke ich nicht in den Wogen,
wenn die See zuvor mein Herz vergiftet.
 
Anmutig verführt das Ende,
als sich Grund und Feder küssen.
Unbeholfen werde ich am
Meeresboden sterben müssen.
 
Manche Feder weilt der Tiefe
zärtlich, weiß und rein.
Zerfressen - schwarz durchdrungen,
sollt' es meine niemals sein.
 

 
 
 
© by black, 31.03.2009​
 
 
 
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"Süßes Seelengift, begrüße mich - in die Arme nehme mich, verschlinge und töte mich."
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Verweise:
Liebesmüde (Der tote Mann)
 
 
 
 
Bei Verweisen in Kommentaren anderer werde ich mich bemühen, diese stets dieser Liste beizufügen.
 
Autorin
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Warum klingen Deine Liebesgedichte für mich immer so als gehörten sie in die Schattenwelt?
 
Hast Du da auch etwas Positives zu schreiben?
 
mystic
 
Autor
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ach das macht doch erst den reiz aus!!! ...
 
herzensangelegenheiten...
 
kleine daunenfedern...
 
sanft im wind...
 
ach schon wieder so ein trottel mit rosa roter brille...
 
SCHMERZ; GEWALT; TOD!!!
 
...
 
Autor
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68
ich finde es ist wie immer eigentlich.......wunderschön
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