Der Astronaut

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Der Astronaut
 
Der Astronaut, fernab der Welt
Er schwebt da oben, als ein Held
Er lebt alleine ohne Halt
Verdrängt die Leere, luftlos, kalt.
 
Der Astronaut ist so allein
Erforscht die Weiten, menschlich klein
Die Nacht ist schwarz, so wie der Tag
Nur Neonlicht im Hightech-Sarg.
 
Der Astronaut, vergisst und schläft.
In seinem Traum, in dem er geht,
fest zwischen grünen Bäumen steht,
spürt er den Wind, der Freiheit weht.
 
Und auf der Erde steht ein Haus
Zwei Augen blicken weit hinaus
Aus ihnen eine Träne fällt
Sie schwebt hinauf zum Himmelszelt.
 
Sie drängt durch Leere, zu ihm hin.
Als wüsste sie genau wohin.
Aus ihr wird Meer, im Lauf der Zeit
Ein Meer aus Sehnsucht, Einsamkeit.
 
Unendlich frei, und so allein
Der Astronaut, so menschlich klein.
 
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hey koollook,
 
Gefällt mir sehr gut dein Gedicht.
Sehr schöne Metaphern, das Reimschema passt... kurz gesagt es lässt sich sehr angenehm und fließend lesen.
Mach weiter so!
 
Schöne Grüße, Doc
 
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hey koollook,
 
kann mich da nur anschliessen. wirklich toll geworden und ne durchaus innovative idee in schönem gewand.
lediglich eine stelle fällt ein wenig unglücklich auf, in den ansonsten so schön makellosen reimen:
 
Sie drängt durch Leere, zu ihm hin.
Als wüsste sie genau wohin.
 
"hin" auf "wohin" ... bin nicht mal sicher, ob das überhaubt als reim durchgeht.^^
naja, ein paar satzzeichen fehlen hier und da noch, die ich jetzt aber mal vernachlässigen möchte.
 
einen herzlichen gruss und "sehr gern gelesen"
 
joern
 
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jop, gefällt mir sehr gut. das mit dem hin/wohin... könntest du bestimmt noch verbessern wenn du dich ne halbe stunde dran setzt und hin- und her überlegst. nur aufpassen: manchmal vermodelt man dann sein ganzes gedicht 🙂
 

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