Feedback jeder Art Der Bettler

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In seinem Lumpenkleid 
Steht er da 
Sein Gemüt
Mir ganz nahe 
Teile mit ihm Brot 
Teile mit ihm Wein 
Lasse ihn nicht allein 
Kleide ihn wie einen Gentleman 
Befreie ihn vom Staat 
Befreie ihn vom Leid 
Die Obrigen haben Neid 
Die Obrigen lösen sich 
In Luft auf 
Die Obrigen klagen Hass 
Doch das Gesetz sind wir 
 
 
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In seinem Lumpenkleid 


Steht er da 


Sein Gemüt


Mir ganz nahe 


Teile mit ihm Brot 
Teile mit ihm Wein 
Lasse ihn nicht allein 


Kleide ihn wie einen Gentleman 


Befreie ihn vom Leid 


Die Obrigen haben Neid 
Hallo @Vatis Amoris, dein Gedicht gefällt mir sehr. Am besten mit Verzicht auf unnötige Zeilen (meine Lieblingsversion siehe oben). 
Praktische Nächstenliebe ist keine politische, sondern eine zutiefst menschliche Tat - und für Gläubige auch eine christliche. Deine Staatskritik oder dein Wunsch nach Anarchie sind überflüssig. LG Stephan 
 
 
 
 
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@Wannovius @Vatis Amoris
 
Die politische Komponente macht das Gedicht erst richtig interessant finde ich. Es hat mich dazu gebracht über die Grenze dessen nachzudenken, was man als "Grundbedürfnisse" sieht. Warum aufhören nachdem man Essen und Kleidung geteilt hat, warum nicht das ganze politische System abreißen damit es einem Bettler besser geht. Offensichtlich geht das zu weit, aber warum und wo ist die Grenze?  
 
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@Wannovius @Vatis Amoris


 


Die politische Komponente macht das Gedicht erst richtig interessant finde ich. Es hat mich dazu gebracht über die Grenze dessen nachzudenken, was man als "Grundbedürfnisse" sieht. Warum aufhören nachdem man Essen und Kleidung geteilt hat, warum nicht das ganze politische System abreißen damit es einem Bettler besser geht. Offensichtlich geht das zu weit, aber warum und wo ist die Grenze?  
Hallo @cacioepe, @Vatis Amoris, hat sich zu meinem Kommentar und deiner Replik noch nicht geäußert. 
Die klassenlose Gesellschaft ist gescheitert und führt zur Verarmung fast aller. 
Freiwilliger Verzicht ist möglich - siehe christliche Urgemeinde, Apostelgeschichte und einige Briefe, Neues Testament, Bibel. 
Auch die Kibbuz-Bewegung in Israel legen Beweis für freiwilligen Verzicht ab. LG aus China Stephan
 
 
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Hallo @cacioepe, @Vatis Amoris, hat sich zu meinem Kommentar und deiner Replik noch nicht geäußert. 


Die klassenlose Gesellschaft ist gescheitert und führt zur Verarmung fast aller. 


Freiwilliger Verzicht ist möglich - siehe christliche Urgemeinde, Apostelgeschichte und einige Briefe, Neues Testament, Bibel. 


Auch die Kibbuz-Bewegung in Israel legen Beweis für freiwilligen Verzicht ab. LG aus China Stephan


 
 
@Wannovius Dem Ganzen stimme ich voll zu, auch wenn ich von der Kibbuz-Bewegung das erste mal höre.
Aber gehen wir z.B. mal von einer gescheiterten klassenlosen Gesellschaft aus, in der man einen Bettler trifft. Würde man ein politisches System etablieren damit es ihm besser geht, im Namen der spontanen Nächstenliebe? (könnte man auch als "befreiung vom staat" sehen)
Irgendwie eine witzige Vorstellung, aber bin mir unsicher ob dieser Aspekt überhaupt in die Richtung gemeint ist ^^
 
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Nun,  @cacioepepe, in einer klassenlosen Gesellschaft wuerde es vermutlich keine Bettler geben, aber viele politische Gefangene.In einer gescheiterten klassenlosen Gesellschaft wohl beide. Denn die Existenzform, die wir mit Bettlern verbinden, wäre dort fast der Normalzustand. Rumänien war so ein Beispiel, die seinerzeit wohl aermlichste Baracke des Sozialismus. Gut ging es dort nur wenigen. 
Die Kibbuz-Bewegung spiegelt die sozialistischen Wurzeln des Staates Israel wider. Noch heute gibt es diese sozialistischen Bauersiedlungen linker, friedensbewegter Israelis. LG Stephan 

 
 
 
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