DER EINE SCHRITT ZU VIEL

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DER EINE SCHRITT ZU VIEL
 
mit edelstem goldüberzug – die 10 !
GÖTTLICHE ORDNUNG
mit jahwe und seinen geboten
den zehn ehrfurchtsvollen tagen
hin zum jom kippur
 
mit edelstem goldüberzug – die 12 !
KOSMISCHE VOLLKOMMENHEIT
mit ihren monaten
ihren sternzeichen
den Stunden des ziffernblattes
so wie sie erklingen in den zwölf halbtönen der oktave
 
zum MENETEKEL aber schon - die 11 !
die göttliche ordnung rest eins
ein vabanque-spiel
gütigerweise nur zum symbol der narren verspöttelt
höchstens zur zahl der sünde ermahnt
 
doch dann die CALAMITAS – die 13 !
die vollkommene harmonie
hast du überschritten, triskeideka
sie zum dutzend des teufels ausgereizt
zur babylonischer unterwelt und ihren bösen geistern
hier war das dünne eis
dann doch zu dünn
 
 
© Jenno Casali
 
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Nun, Jenno, einige Begrifflichkeiten musste ich nachschlagen und im erneuten Lesen deines Werks sage ich: gelungen. Der letzte, dreizehnte, Vers
wink.png.5c2da39aedefcdb905935b6d57b8e2d5.png
gefällt mir am besten. Wenn das dünne Eis bricht, ist die Calmitas herrschend....ist der Artikel "die" richtig? Oder passt, bei Unglück, nicht "das" Calmitas besser? Latein eben ....
 
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Hallo Homo Ingenuus,
Danke für dein Interesse. In meinen Ohren klingt es eher nach DIE Calamitas, schon allein wegen des deutschen Begriffes DIE Kalamität.
LG
Jenno C.
 
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