Oha, es tut mir leid, dass ein kleines Gedicht Kontroversen auslöst, die teilweise eine unterschwellige Aggressivität in sich tragen; nunja, das unschuldige Gedicht kann ja nichts dafür.^
Für alle Leser die am Inhalt interessiert sind:
Die erste Strophe beschreibt eine Stimmung intensiver Freude an und in der Natur; die Begrifflichkeit des Harfentons versinnbildlicht „den Ton der Welt“, der uns ständig durchdringt, solange wir auf Erden wandeln. - Ihn „zu hören“ respektive zu verspüren oder auch nur zu ahnen, beschreibt eine Situation, die gleichsam meditativ ist. - Diese besagte Stimmung beschreibt Jean-Jacques Rousseau ganz wunderbar in seinem Buch „Träumerei eines einsamen Spaziergängers“ in dem ganz besonders der 5. Spaziergang hervorzuheben ist.
Und mit dem Hineindenken und Gleiten in eine sehr besondere Stimmung „steigt Erwartung in den Sinn“, dass nämlich das, was die Welt ausmacht – all die Wesen und Dinge – sich imaginär vor etwas Größerem verneigen/sich sehnend hin - beugen, nämlich zum Erschaffer der Welt, wie auch immer dieser geartet sei – unabhängig von jeder Religion, vielleicht in einer großen Nähe zum Pantheismus, dem auch Goethe und Einstein zugetan waren.
Ein kleiner Appell:
Ich würd mich freuen, wenn der Ton im Forum respektvoll und zugeneigt bleibt, gern voll von Fragen und Anregungen; bitte ohne egogetriebene Besserwissereien, denn das treibt viele aus dem Forum heraus, oder lässt sie verstummen.
Holger