Feedback jeder Art Der Kachelofen brennt

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  • Managarm
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Autor
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928
Der Kachelofen brennt 
 
Er spürt nichts
vom eisigen Wind
der immer noch 
um die Ecken zieht 
 
Er hat 
nicht gesehen 
wie mich die Kälte
übermannte
 
Nun wärmt er dich
brennt für dich
 
Ich friere 
und lege noch ein Scheit nach 
 
 
Autorin
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1.162
Hallo, Alexander,
 
ein Stimmungsgedicht! Obwohl der Titel auf den Kachelofen hinweist, könnte ich mir auch einen neuen Menschen im Leben der geliebten Person vorstellen - eben, weil der Kachelofen so sehr personifiziert wird -, zumindest ist sie unterschwellig vorhanden. -
 
Ich friere 
und lege noch ein Scheit nach 
 
Das LI legt nach - leider!  Ob man sich an dem Bild erfreuen - gar wärmen - kann, wenn man außen vor bleibt? So verstehe ich dein Gedicht, und es ist sicherlich eine gewagte Interpretation über Selbstlosigkeit.
 
Bin neugierig auf deine Antwort!
 
LG Nesselröschen
 
 
Autor
Registriert
25.05.20
Beiträge
1.772
Lieber Alexander,
 
das Gedicht gefällt mir wegen des Bildes: der Liebende als Ofen in der Kälte der Einsamkeit.
Nesselröschen hat es gleich so verstanden.
 
Sehr gern gelesen.
Grüße von gummibaum   
 
 
Die Überschrift könnte zu dem banaleren Verständnis verleiten, dass "er" nichts als ein Ofen mit Brennrost, Luftregulation und Aschekasten ist. 
 
ehemaliger Autor
Registriert
12.06.21
Beiträge
1.685
Lieber Alex,
zu brennen für den anderen, eine schöne Vorstellung, wenngleich man immer Gefahr läuft, daran selbst zugrunde zu gehen...
Deinen Gedanken gerne nachgespürt!
Liebe Grüße,
Uschi
 
Autor
Registriert
23.01.20
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1.169
sowas lese ich unheimlich gerne
...man ist so allein mit dem Dichter und der beschriebenen Situation 
 
LG Managarm 
 
  • Managarm
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