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Ich wandle auf dem Rand
Schau hinab, fühle Schwindel
Schwindle selbst, stets
Bringe die Versuchung
Direkt zu mir, in meinen Geist
 
Geister beschwören,
Sie sind überall und geistern,
Geistlos geistig gern.
Bringen Schwindel,
Bringen bleierne, blutende
Wunden zum Schwingen
 
Schwingende Wunden
Bluten lautlos, aber stetig
Und der Rand? Der Rand!
Ist immer da, immer hier
Leistet Hilfe, spendet Trost
 
So schau ich hinab,
In die Welt der Einsamkeit
Und erblicke Wonne,
Die der Rand ohne Blick
Niemals offenbart
 
Und so umrandet
Und so verloren
Aber so voll Hoffnung
Ist der Rand
Der Lebenszweig
 
 
Dunkelsonne
 

Baz

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Diese dreifache "geist" - Anapher in der zweiten Strophe finde ich ein wenig holprig, aber dennoch interessant.
 
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Hi, wenn dein Geist geistert und zugleich geistlos ist, ist er mehr nur eine Hülle, eine Projektion.
Danke für die Kritik 🙂
 

Baz

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Ist nicht eher der Körper die Hülle under Geist dann das, was fehlt? 🙂 Deine Wendung ist sozusagen eine Steigerung dessen.
 
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Und wenn der Geist völlig losgelöst vom Körper erscheint? Es fehlt der Hülle des Körpers der Geist. Und dieser ist auf anderer Ebene unterwegs, treibt aber den Menschen weiter.
 
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