Der Sog der Dichtung

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Der Sog der Dichtung
 
Ich bin gezogen in die Lyrik,
sie verändert meine Mimik.
Oh, meine Dame, holde Maid,
respektiere meine poetische Erhabenheit!
Sie redet mir in mein Gewissen,
meine Verse sind versteckt im Kissen.
 
 
Nachts kann ich nicht mehr schlafen,
meine Dichtung ist mein Hafen,
wo meine Gedanken täglich landen,
dem Meer kommen sie abhanden.
Sie schmiegen sich auf festes Land,
in Verse verdichtet durch meine Hand.
 
 
Wenn die Lyrik aber überwiegt,
wenn sie über die Welt obsiegt,
gehen verloren meine Gedanken,
die sich um die Kunst des Lebens ranken.
Dann drehe ich mich nur noch im Kreis,
werde so ein poetischer Greis.
 
 
Ich sollt auf meine Dame hören,
zwar der Lyrik nicht abschwören,
sollte aber kommen in ein Lot,
sonst kommt die Kreativität in Not.
Ein Dichter kann nur richtig dichten,
wenn er kann sein Leben verrichten.
Dann wenden sich ihm die Gedanken zu,
fließen die lyrischen Ströme im Nu.
 
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Hallo Herodot79,
 
um die Lesefreundlichkeit zu erhöhen empfehle ich, die Leerzeilen zu löschen.
 
beste Grüße
 
Ruedi
 
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Hallo Zoe, deswegen hab ich es ja in dieser Form geschrieben. Ich habe dieses Jahr mein erstes Gedicht geschrieben. Und dann fiel ich in einen Rausch ;-)
 
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Hallo Herodot,
 
...ich finde es gut, aber teilweise umständlich...mal gucken, ob ich heute noch etwas Zeit finde, wenn du magst, um es mir erneut anzusehen...eine Anmerkung hätte ich aber bereits jetzt schon...es gibt nur ein Lot, weswegen ich “in's Lot“ kommen verwenden würde...Macht es auch gleichsam etwas einfacher...
 
LG
 
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