Der Theatersaal

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Der Theatersaal
 
 
Musikspiel beginnt, Manege ist offen,
Applaus erfüllt den schmucken Saal.
Ein Wachsbild zerrinnt, ein Clown ist besoffen:
Egal, man sieht es nicht im Saal.
Der Tänzer im Licht, Gesang in Extase,
Bewunderung im weiten Saal.
Der Schmutz im Gesicht, Kristall in der Nase,
Uninteressant, s'ist nicht im Saal.
Effekte mit Licht, die Funken voll Glück,
Es fasziniert den ganzen Saal.
Der Junkie ist dicht, die Pest kommt zurück,
Nicht bekannt im großen Saal.
Ein Funke zu viel, entzündet die Stühle
Niemand bemerkt es dort im Saal.
Inferno grazil, der Tod im Gewühle,
Es riecht nach Leichen aus dem Saal.
 
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Hallo Sighvard,
dein surrealer Blick in einen fiktiven Theatersaal gefällt mir, auch wenn "Saal" selbst für Wiederholung als Stilmittel etwas zu oft vorkommt.
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Willkommen und mehr davon.
LG
Perry
 

Yue

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Wie hier schon angemerkt, ist "Saal" etwas zu häufig.
In mir hat es aber eine Assoziation geweckt, zu einem Buch welches ich mal gelesen habe.
Ein kurzer Blick in den Bücherschrank hat mir dann verraten dass sich um "Hölle" von Will Elliot handelt.
Ist schon eine Weile her, aber von der Thematik sehr ähnlich.
Zumindest hat Dein Gedicht erreicht, dass ich es wieder im Blick habe und eventuell noch mal lesen werde.
 
  • Yue
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