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Mir träumte jüngst ein schöner Traum :
Ich aß von dem verbot `nen Baum;
da sah ich, dass zum Licht sich stellte
ein Schatten , der bis dahin fehlte .
 
 
Es ward die Dunkelheit geboren
und ich ging an den Tod verloren .
Nun erst fühlt`s Leben .was es ist ,
nachdem es sich am Tode mißt ;
nachdem des Hasses Frucht ich aß ,
ich erst der Liebe recht ermaß,
vermochte auch die Schönheit kennen,
als ich die Häßlichkeit konnte nennen.
 
So war auch dort kein Paradies
das nur die Herrlichkeit verhieß ,
Es könnt die Hölle nimmer sein
mit aller Not für sich allein.
 
 
Um eines zu haben muss das andere sein ,
um in Wonne zu leben , bedarf es der Pein ;
Es kann ohne Hölle der Himmel nicht sein
Ach törichter Mensch, so sieh das nur ein !
 
Es kann das Paradies uns niemals mehr werden ,
denn wir besitzen es längst schon auf Erden .
Und mögen wir schreien und sterben tagtäglich,
eine bessere Welt ist nimmer uns möglich !
 
 
 
.
 
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Traurig aber wahr!^^
 
Du solltest eine andere Reimform benutzen! Dieses AABB führt doch dazu, dass man anfängt das Gedicht runterzuleiern.
 
Vor allem in Strophe 4! Da is nämlich: AAAA!^^
 
lg David
 
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25.01.08
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109
das Gedicht ist etwas "geworden", nur ein klein wenig fehlt, daß ich sagen könnt, es ist gelungen.
Es liest sich etwas "langzähnig" aber vielleicht ist dies auch nur mein empfindliches reimmelodisches Empfinden...
 
schönen Sonntag noch
 
DAXi
 
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