Feedback jeder Art der traum

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  • Nesselröschen
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Autorin
Registriert
06.06.21
Beiträge
135
der traum
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welten schweigen
in meinen ohren
dahin
ihr grau schreit zu laut
die fahle blässe
mir ins herz
ach schweigende welten
lasset mich singen
von einem traum…
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durch sommer lief ich
die sinne verstummt in
besänftigung
die füße nackt im grün
die kleider legte sie ab
als das licht sie zurückholte
und ging fort durch die türe
in das licht
goldglitzern sah ich
zu höchster sonnenstunde
in tanzendem geäst
silber auch
in süßester morgenkunde
durch lachen flog ich
nunmehr gänzlich bloß und nackt
durch lächeln schlich ich
des sehnens längst entledigt
in blumen wehte ich
still in liebesduft entschlafen
empor in leichteste nacht
zu sternen zu stellen die seele mir
in friedlichste
ewigkeit
sonnenstrahlen streckte ich nach
dir
und sehnte doch nicht
ich erinnerte
vergoss mein blut ich auch
an lieblichster rose
ihre dornen wurden mir
innigstes
heiligtum
 ​
durch licht tanzte ich
hinfort
in süßester melodie
schwieg warm
in meinen ohren
Besänftigung
dahin
.
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Autorin
Registriert
20.03.21
Beiträge
1.162
Liebe Hase,
 
ich las dein Gedicht aufmerksam bis zu den nackten Füßen im Grün - danach wurde es schwer, den Zusammenhang auf die Länge zu verstehen (v.a. weil es auch keine Satzzeichen gibt, die es mir leichter machten). In diesem Teil des Gedichtes  bewundere ich die zarte Sprache, die Metaphern und, was sie in mir wachrufen!
 
Gerne gelesen! Ich stelle mir vor - wäre es mein Gedicht -, dass man daraus zwei oder drei kürzere, besser verständlichere Gedichte zaubern könnte, weil du schön und fantasievoll schreibst!
 
Lieben Gruß
Nesselröschen
 
 
  • Nesselröschen
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