Feedback jeder Art Der Wald

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  • Ostseemoewe
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Ihm war als trüge er -
als er den Wald betrat-
zu schwer und daher schicksalhaft,
als müsse er schon bald gebären 
 
Und bei den dunkelroten Beeren 
sank er ins Blau der Rast 
 
Bis etwas ihm ins Dämmern packt :

Du musst dich weiter scheren 
 
Dann an den alten Eichenflanken
-als pflüge er ein Meer 
allein mit zwei Gedanken: 
 
Was warst du vorher,
Was nachher 
 
Und in ihn kreiselte das Sein 
des ganzen Waldes ein: 
 
Du bist nicht nur einer 
Du bist viele mehr 
Du bist und bist keiner 
Der Tropfen, das Meer 
Ganz Leicht in der Liebe  
in Trennung so schwer 
 
Doch wo Du glaubst Du seist allein 
wurd in Dir nur das All:
All-eins 
 
Denn um sich zu entfalten 
muss es Dich einmal
im
All-ein-Sein
halten  
 
Autorin
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Lieber Dio, die Kraft des Waldes in sich aufzunehmen, ein wunderschöner Gedanke.
Man könnte am Ende auch schreiben: Denn um dich zu entfalten, muss du erstmal innehalten. Wir sind alle Teil der Natur und sollte unsere Mitgeschöpfe achten und wertschätzen. Dein Gedicht ist nicht nur schön, sondern auch klug gedacht.
 
Liebe Grüße Juls
 
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17.05.21
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Liebe Poetinnen vielen Dank für eure  Eindrücke
 
 @Darkjuls eine schöne Idee bringst du ein die dem Gedicht noch einmal eine ganz neue Richtung gibt
 
 @Uschi R. Hach liebe Uschi .. rilke ❤️
mes compliments 
 
dio
 
  • Ostseemoewe
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