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Ich sehe die Fremde, ist mir nicht vertraut
Steht ganz plötzlich vor mir, ganz starr, sie schaut
Die Haut ist so weiß, der Blick einfach leer
Es ist bitterkalt, ich schaue umher
 
Es ist nichts zu sehen, wir sind ganz allein
Wann geht sie bloß weg -will nicht mit ihr sein
Sie streckt ihre Hand aus und fasst meinen Arm
Wann lässt sie mich los, wann wird's endlich warm
 
Sie packt mich, sie hält mich, versperrt meine Sicht
Ich schreie sie an, doch hört sie mich nicht
Ihr Mund öffnet sich, die Worte zu sehen
Ihr Blick ist verzerrt, ich kann nichts verstehen
 
Der Schmerz kommt ganz plötzlich und holt mich ins hier
Der Spiegel zeigt mich, ich bin jetzt bei mir
Die Fremde ist weg, ich hab sie vertrieben
 
Die Ohnmacht, die Wut, die Schnitte – geblieben
 
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02.08.19
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Hallo fairykate,
gefällt mir ausgesprochen gut!
In S3V2 halte ich das „aus“ für entbehrlich.
 
 
 
grüßend Freiform
 
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Hallo fairykate,
liest sich wie das Erwachen aus einem Albtraum.
Ist "Ihr Mund öffnet sich, die Worte zu sehen", irgendwie surrealistisch gemeint oder dem Reim geschuldet?
LG
Perry
 
  • Perry
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