Feedback jeder Art Die Hürde

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Hallo, Sternwanderer
 
Du beschreibst hier einen wunderschönen Acker, so wie er noch ursprünglich wuchs, bei uns gibt es noch einige davon, wilder Klatschmohn und blaue Kornblumen säumen den Rand. Ich finde es schön, wie du beschreibst, dass dein Li sich  die Mühe macht, es zu bestaunen trotzt vieler Hindernisse und wie es jedes Jahr ihm schwerer fällt. Ich habe es sehr gern gelesen. 
LG sendet dir Pegasus
 
Autorin
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Liebe Sternwanderer,
 
leider kann ich deinen Text so nicht lesen, da schmerzen meine Augen. Es wäre schön, wenn du ihn lesbarer einstellst.
 
Mit liebem Gruß, Letreo
 
Autorin
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Hallo @Pegasus,
 
vielen Dank für's Lesen, Kommentieren und dein Like.
 
Ich wohne sehr ländlich und bin umzingelt von Feldern und brach liegendem Acker, wo ich die Mohnblumen immer wieder bestaunen kann.
 
LG Sternwanderer
 
 
 
 
Hallo @Letreo71,
 
ich habe nicht daran gedacht, dass jemand den Text auf dem unterlegten Bild nicht lesen könnte. Entschuldige bitte.
 
Hier ist der Text auf reinweiß und das Bild seperat:
 
 
Die Hürde
 
Mohnblumen leuchten ihm schon von Weitem entgegen. Er liebt die Feldblume und kommt nur wegen ihr zu dem entlegenen Acker. Die wunderschöne Einfachheit der fragilen Blüte, deren Blätter an dünnstes Papyrus erinnert. Jahr für Jahr nimmt er die Mühen des weiten Weges auf sich und jedes Mal fällt es ihm schwerer. Ob er nächstes Jahr noch hier her kommen kann, um den Klatschmohn mit seinem intensiven Rot erleben zu können und die wunderbare Symbiose zu bestaunen zwischen bestelltem Getreideacker und der wilden Blume ohne Duft.
 
Der holprig schmale und zudem noch bergauf führende Pfad hat ihm einiges abverlangt. Kurzatmig und mit schmerzenden Knochen steht er da – endlich – und freut sich. Da ist der Mohn. Zuverlässig wie stets strahlt er neben dem sich im Wind neigenden Getreide. Sein Ziel ist so nah und dennoch wird seine Hand die Blüte nicht berühren können und er lässt seinen Tränen freien Lauf. Die Hürde ist zu groß. Er kann den neu geschaffenen Entwässerungsgraben nicht überwinden und weiß: Das ist das letzte Mal, dass er den Mohn gesehen hat.
 
 
 
 
 
DSC_0987 - Kopie (2).jpg
 
 
 
 
Vielen Dank @Herbert Kaiser  für dein Like.
 
 
 
 
 
Autorin
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Vielen Dank, liebe Sternwanderer, dass du deine Geschichte nochmal seperat eingestellt hast. Ich habe sie gern gelesen. Der Inhalt stimmt mich traurig. So ähnlich geht es sicher vielen. Entweder, es schwindet die Kraft, oder aber das Objekt ist nicht mehr da.
 
Ein paar Kleinigkeiten sind mir aufgefallen.
 
Kurzatmig und schmerzenden Knochen
 
Kurzatmig und mit schmerzenden Knochen
 
und lässt seinen Tränen freien Lauf
 
und er lässt seinen Tränen freien Lauf
 
Lieben sonnigen Gruß in deinen Sonntag, Letreo
 
Autorin
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20.11.18
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2.318
 
Vielen Dank, liebe @Letreo71
 
deine Texthinweise habe ich eingebaut.
 
 
Der Wandel der Zeit stellt ein großes Problem dar. Die Menschen verändern sich und die Welt verändert sich schlimmer.
Und wie ich sehe fehlt nicht nur ein Kommentar - auch das entsprechende Benutzerprofil gibt es nicht mehr.
 
 
LG Sternwanderer
 
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